Lobe Gott

Einen gesegneten Samstag!

König David hat immer wieder Gottes Handeln erlebt und möchte Gott dafür loben. In Psalm 103,1-2 schreibt er darüber:

„Ich will den HERRN loben von ganzem Herzen, alles in mir soll seinen heiligen Namen preisen! Ich will den HERRN loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat.“

Dann nennt er konkrete Dinge, für die er Gott loben will:

„Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld und heilt mich von allen Krankheiten! Er bewahrt mich vor dem sicheren Tod und beschenkt mich mit seiner Liebe und Barmherzigkeit. Mein Leben lang gibt er mir Gutes im Überfluss, er macht mich wieder jung und stark wie ein Adler. Was der HERR tut, beweist seine Treue, den Unterdrückten verhilft er zu ihrem Recht.“ (Vers 3-6)

Dein Leben verläuft sicher anders als das von König David. Aber wenn du Gottes Kind bist, ist Gott auch in deinem Leben am Werk. Und auch du hast viel Grund Gott zu loben. Tu es einfach!

Hast du Gottes Wirken erlebt? Dann lobe ihn!
Hat Gott dir deine Schuld vergeben? Dann lobe ihn!
Hat Gott zu dir gesprochen? Dann lobe ihn!
Hast du Gottes Wegweisung erlebt? Dann lobe ihn!
Hat Gott dich materiell versorgt? Dann lobe ihn!
Hat Gott dir andere Menschen zur Seite gestellt? Dann lobe ihn!
Hat Gott dich sonst irgendwie gesegnet? Dann lobe ihn!

Ich will den HERRN loben von ganzem Herzen!

Sei gesegnet

Melanie

Gute und schlechte Menschen

Einen gesegneten Samstag!

„Hast du dich gegen Gott aufgelehnt? Bist du eigene Wege gegangen und eigenen Plänen gefolgt? Dann hör auf damit! Kehr deinem alten Leben den Rücken und komm zum HERRN! Er wird sich über dich erbarmen, denn unser Gott ist gern zum Vergeben bereit.“ (Jesaja 55,7)

Wenn sich jemand tatsächlich gegen Gott auflehnt (also bewusst Dinge tut, die Gott nicht gefallen), braucht er natürlich Gottes Vergebung. Schlechte Menschen passen nicht zu einem heiligen Gott. Aber ich glaube, die Mehrheit der Menschen würde sich eher als „gut“ bezeichnen: „Ich bin ein guter Mensch. Ich beklaue niemand. Ich bin freundlich. Ich helfe anderen.“ Braucht denn auch ein „guter Mensch“ Gott?

In dem Bibelvers oben wird auch gefragt, ob du eigene Wege gegangen und eigenen Plänen gefolgt bist. Vielleicht hast du dich nie bewusst gegen Gott aufgelehnt und nie bewusst Böses getan. Aber hast du dein Leben bisher vielleicht einfach ohne Gott gelebt und ihn gar nicht groß gefragt, was seine Pläne für dein Leben sind?

Gott hat dich geschaffen, damit du Gemeinschaft mit ihm hast. Wenn du dein Leben ohne Beziehung zu Gott lebst, fehlt etwas. Auch wenn du noch so ein guter Mensch bist. Dann tust du nicht das, wozu Gott dich geschaffen hat. Dann gilt die Aufforderung aus dem Bibelvers oben auch für dich: „Kehr deinem alten Leben den Rücken und komm zum HERRN!“

Manchmal bedeutet „dem alten Leben den Rücken kehren“, dass sich vieles im Leben ändern muss. Manchmal ändert sich äußerlich erstmal kaum etwas, sondern vor allem innerlich: Du fängst an, nach Gottes Plänen für dein Leben zu fragen.

Ich wünsche dir, dass du dich heute entscheidest, dein Leben mit Gott zu leben! Egal, ob du bisher ein schlechter oder ein guter Mensch warst! „Komm zum HERRN!“

Sei gesegnet

Melanie

Gott kennt dich ganz genau

Einen gesegneten Samstag!

„Welchen Wert hat schon ein Spatz? Man kann fünf von ihnen für einen Spottpreis kaufen. Und doch vergisst Gott keinen Einzigen von ihnen. Bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Darum habt keine Angst! Ihr seid Gott mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm.“ (Lukas 12,6-7)

Fragst du dich manchmal, ob Gott sich wirklich für dich interessiert. Ja, das tut er! Gott liebt dich und weiß genau, wie es dir geht! In dem Vers oben heißt es, dass Gott jeden einzelnen Spatzen kennt und keinen vergisst. Und du bist mehr wert als ein Spatz! Gott weiß, wie viele Haare du auf dem Kopf hast. Sprich: Er weiß mehr über dich als du selbst! Er weiß, was gerade in deinem Leben aktuell ist. Er weiß auch, wie es in dir drin aussieht. Er weiß alles über dich.

Und er liebt dich! Er möchte sich um dich kümmern. Ganz persönlich.

Nun gibt es über 8 Milliarden Menschen auf der Welt. Gilt der Vers für alle? Ja! Gott kennt tatsächlich jeden einzelnen Menschen ganz genau. Und er möchte sich um jeden einzelnen kümmern. Allerdings ist das an eine Bedingung geknüpft, die in dem Vers davor steht:

„Ich will euch sagen, wen ihr wirklich fürchten sollt: Fürchtet Gott!“ (Lukas 12,5)

Wenn ich möchte, dass Gott sich tatsächlich um mich kümmert, muss ich Ehrfurcht vor ihm haben. Dann muss ich mir bewusst sein, dass Gott der Herr ist. Dass Gott Gott ist. Dass mein Leben Gott gehört. Wenn ich das verstanden habe, sorgt Gott für mich wie für die Spatzen auf dem Dach.

Lasst uns Ehrfurcht vor diesem wunderbaren, liebenden Gott haben. Dann werden wir seine Liebe am eigenen Leib erfahren!

Seid gesegnet

Melanie

Auswirkungen der Gnade

Einen gesegneten Samstag!

„Als Botschafter von Christus fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf: Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag von Christus. Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und vor ihm bestehen können. Als Gottes Mitarbeiter bitten wir euch aber auch: Lasst die Gnade, die Gott euch schenkt, in eurem Leben nicht ohne Auswirkung bleiben.“ (2. Korinther 5,20-6,1)

Paulus fordert seine Leser auf, sich mit Gott versöhnen zu lassen. Er erklärt ihnen, dass Jesus für ihre Sünde bezahlt hat und sie dadurch vor Gott bestehen können. Es ist Gnade. Wir haben es nicht verdient. Aber Gott liebt uns so sehr, dass er dich und mich trotz all unserer Macken und Fehler zu seinen Kindern machen möchte. Wie wunderbar! Ich hoffe, dass noch viele Menschen sich ermutigen lassen, Gottes Gnade anzunehmen, und ein Leben mit Gott beginnen.

Aber im nächsten Satz geht es weiter. „Lasst die Gnade, die Gott euch schenkt, in eurem Leben nicht ohne Auswirkung bleiben.“ Es reicht nicht, Gottes Gnade einfach nur anzunehmen und mich darüber zu freuen, dass ich Gottes Kind bin. Gottes Gnade soll Auswirkungen in meinem Leben haben. Sie soll mich und meine Sicht der Dinge prägen. Sie soll mein Verhalten prägen. Sie soll die Grundlage dafür sein, dass Gott mich Stück für Stück so verändert, wie er mich haben will. Ich soll und darf als Kind Gottes immer weiter wachsen und reifen. Das hört ein Leben lang nie auf.

Hast du Gottes Gnade angenommen und bist sein Kind geworden? Und wenn ja – hat Gottes Gnade Auswirkungen in deinem Leben?

Sei gesegnet
Melanie

Der Vater wartet auf dich

Einen gesegneten Samstag!

Jesus erzählt die Geschichte von einem jungen Mann, der sich frühzeitig das Erbe auszahlen lässt. Er geht damit von Zuhause fort und verprasst sein Geld. Schließlich hat er nichts mehr übrig, bereut seine Entscheidung und geht zurück zu seinem Vater. Es kommt zu einer herzlichen Szene des Wiedersehens:

„Er machte sich auf den Weg und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.“ (Lukas 15,20)

Der Vater scheint auf seinen Sohn gewartet zu haben. Er wusste, dass sein Sohn ihn brauchte. Er sehnte sich danach, wieder Gemeinschaft mit ihm zu haben und wieder für ihn da sein zu können.

Gott geht es manchmal ähnlich. Er ist unser Vater. Er liebt uns mehr, als ein irdischer Vater sein Kind je lieben könnte. Er möchte Gemeinschaft mit uns haben. Doch oft sind wir gar nicht da. Wir gehen vielleicht nicht so weit weg wie der junge Mann in der Geschichte. Aber auch wenn wir nur am anderen Ende des Hauses sind, sind wir nicht beim Vater. Und der Vater wartet auf uns.

Zum Beispiel morgens um 7, wenn die Schulkinder aus dem Haus sind und ich Zeit mit Gott verbringen will: Die Bibel liegt schon auf dem Küchentisch. „Papa, ich geh nur noch schnell die Waschmaschine anmachen … und Kartoffeln holen … und die Hühner füttern …“ Und eh ich dann wieder daran denke, zu Gott in die Küche zu kommen, sind die Kleinen wach und ich habe eh keine Ruhe mehr. Und Gott, mein Papa, sitzt immer noch am Küchentisch und wartet auf mich. Wie der Vater in der Geschichte.

Ich möchte Gott nicht so oft auf mich warten lassen. Ich möchte stattdessen zuerst zu ihm an den Küchentisch kommen. Und später nehme ich ihn dann mit zur Waschmaschine und in den Hühnerstall.

Wo wartet der Vater sehnsüchtig auf dich?

Sei gesegnet

Melanie

Täter des Worts

Einen gesegneten Samstag!

Liest du regelmäßig in der Bibel? Gehst du jede Woche in den Gottesdienst und hörst dort eine Predigt? Oder hörst du sogar ab und zu noch eine zusätzliche Predigt im Internet? Super! So viel geistlicher Input! Wenn du dann noch jeden Samstag diese Andacht liest, kann ja nicht mehr viel passieren! 😉

Gottes Wort ist wichtig. Und es gehört zum Leben mit Gott definitiv dazu, dass wir sein Wort lesen und daraus hören. Wenn du nie Zeit mit Gottes Wort verbringst, solltest du dringend etwas ändern. Aber macht dich Bibellesen und das Hören von Predigten bereits zu einem guten Kind Gottes?

Laut Jakobus 1,22 nicht:

„Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst.“ (Jakobus 1,22)

Wie oft kannst du abends noch sagen, was du morgens in der Bibel gelesen oder in einer Predigt gehört hast? Und noch wichtiger: wie oft setzt du das, was du in der Bibel gelesen hast, in die Tat um?

Manchmal lese ich einen Bibeltext, bin begeistert davon, schreibe sogar eine Andacht darüber – und ein paar Wochen später merke ich, dass ich überhaupt nicht mehr an den Text gedacht, geschweige denn ihn umgesetzt habe. Wofür war es dann gut?

Ich möchte ein Täter des Worts sein, bzw. es mehr und mehr werden. Ich möchte das, was ich in der Bibel lese, auch tun. Ich möchte es umsetzten, auf mein Leben anwenden. „Sonst betrügt ihr euch selbst,“ heißt es in dem Vers oben. Wenn ich nur Bibel lese und das Gelesene nichts in meinem Leben bewirkt, kann ich es im Grunde gleich sein lassen. Ich möchte mich nicht selbst betrügen!

Wie sieht es bei dir aus?

Sei gesegnet

Melanie

Gott spricht

Einen gesegneten Samstag!

„Der HERR sprach zu Mose.“ (2. Mose 16,11)

Die Bibel ist voll von Beispielen, wie Gott zu Menschen spricht. Und zwar auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Gott spricht in der Bibel durch Träume, durch Visionen, durch Engel, durch den Heiligen Geist, durch einen Esel, durch die Schöpfung, durch Propheten und sogar von Angesicht zu Angesicht.

Gott spricht auch heute noch. Und zwar immer noch auf unterschiedliche Art und Weise. Oft spricht Gott durch die Bibel. Oft auch ganz direkt durch seinen Heiligen Geist in unser Herz. Und Gott spricht auch heute noch durch Träume oder Visionen. Oder durch andere Menschen. Gott ist unglaublich kreativ, wenn es darum geht, zu seinen Kindern zu sprechen.

Und Gott spricht ganz individuell zu uns. Gott hat da kein Schema F hat, das er stur verfolgt. Stattdessen spricht er mit mir so, wie es zu mir passt. Denn so verstehe ich ihn am besten. So habe ich es zum Beispiel noch nie erlebt, dass Gott durch einen Traum oder eine Vision zu mir gesprochen hat. Dafür merke ich oft, wie mir der Heilige Geist Dinge ins Herz legt oder mir bestimmte Bibelstellen wichtig werden. Zu dir spricht Gott vielleicht ganz anders, weil du anders bist als ich. Und das ist gut so.

Gott spricht mal mehr, mal weniger, mal lauter, mal leiser. So, wie du es gerade brauchst. Mal will Gott dir Mut zusprechen, mal muss er dich korrigieren, mal gibt er dir einen Auftrag oder Wegweisung.

Wie Gottes Reden in deinem Leben aussieht, kann ich dir nicht sagen. Das musst du schon selbst herausfinden. Eins ist gewiss: Gott möchte mit dir reden! Hör auf seine Stimme!

Sei gesegnet

Melanie

Gott will dich gebrauchen

Einen gesegneten Samstag!

Wie wunderbar ist es, dass Gott uns so sehr liebt und uns segnet. Aber es geht nicht nur um darum, dass du gesegnet wirst! Wenn du ein Kind Gottes bist, möchte Gott dich auch gebrauchen. Du sollst nicht nur für dich selbst leben, sondern ein Segen sein für andere. Gott sagt in 1. Mose 12,2 zu Abraham:

„Ich will dich segnen […] und du sollst ein Segen sein.“

Das gilt auch für dich und mich. Du sollst ein Segen sein. Vielleicht möchte Gott dich gebrauchen, damit andere Menschen Gott kennenlernen. Vielleicht sollst du Not lindern, ermutigen, anderen Menschen praktisch helfen. Vielleicht sollst du dazu beitragen, dass andere im Glauben wachsen. Gott wirkt häufig durch andere Menschen.

Wie sieht es bei dir aus? Lebst du im Grunde nur für dich und vielleicht deine Familie? Oder lässt du dich von Gott gebrauchen? Bist du ein Segen für andere Menschen?

Oft sind es ganz kleine Schritte, die Gott von dir möchte. Ganz kleinen Aufgaben hier und da. Schau einfach, was Gott dir vor die Füße legt. Frage ihn, wo er dich gebrauchen möchte. Und dann tu es.

Herr, wo möchtest du mich heute gebrauchen?

„Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!“ (Jesaja 6,8)

Sei gesegnet

Melanie

Nichtssagende Bibelstellen

Einen gesegneten Samstag!

„Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben.“ (2. Timotheus 3,16)

Ich liebe die Bibel und lese gerne darin. Aber ich möchte ehrlich sein: es gibt auch Bibeltexte, die so gar nicht zu mir sprechen. Vor kurzem las ich die Bücher Sprüche und Prediger. Die mochte ich noch nie so wirklich. Viele Stellen darin finde ich eher nichtssagend, andere verstehe ich einfach nicht. Daran hat sich auch dieses Mal beim Lesen nichts geändert.

Wie geht man mit solchen Bibelstellen um? Hätte Gott die nicht auch weglassen können?

Das Neue Testament wurde mal für ein Volk in ihre Sprache übersetzt. Das erste Buch des neuen Testaments, das Matthäus-Evangelium, fängt mit einer Auflistung von Jesus‘ Vorfahren an. Diesen Teil ließen die Bibelübersetzer erstmal aus. Was sollte diese Volksgruppe auch damit anfangen? Sie kannten all die Namen ja sowieso nicht! Die Arbeit ging weiter, aber das Volk hatte leider kein wirkliches Interesse an den übersetzten Bibeltexten. Irgendwann wurde der Vollständigkeit halber auch die Auflistung von Jesus‘ Vorfahren übersetzt. Und plötzlich war die Volksgruppe begeistert: „Diesen Jesus gab es ja wirklich! Wir wissen ja, wer seine Vorfahren sind!“ Ohne diese Liste waren die Erzählungen von Jesus für sie nur ausgedachte Geschichten. Eine Bibelstelle, die andere für unwichtig hielten, half diesem Volk, ein Leben mit Gott zu beginnen.

Warum schreibe ich das heute? Vielleicht kannst auch du mit der ein oder anderen Bibelstelle nicht viel anfangen oder verstehst sie nicht. Lass dir dadurch die Freude an der Bibel nicht rauben! Vielleicht ist diese Bibelstelle eher für andere Menschen wichtig als für dich. Das ist ok so. Es muss nicht jeder einzelne Vers zu dir sprechen.

Oder vielleicht ist diese Bibelstelle auch für eine andere Phase in deinem Leben wichtig. So ging es mir mit den Psalmen. Die waren mir viel zu poetisch und ich las sie nicht gerne. Erst als wir sie vor einigen Jahren mal gemeinsam im Hauskreis lasen, bekam ich einen Zugang dazu. Seitdem liebe ich die Psalmen und lese sie sehr gerne. Vielleicht geht es mir ja eines Tages mit den Sprüchen auch so. 😊

Viel Freude beim Bibellesen!

Sei gesegnet

Melanie

Nicht durch meine Kraft

Einen gesegneten Samstag!

Möchtest du etwas für Gott vollbringen? Etwas für ihn tun? Der Wunsch ist nicht grundsätzlich falsch. Aber das Problem ist, dass wir die Sache oft falsch angehen. Wir versuchen zum Beispiel krampfhaft, jemandem für Gott zu gewinnen oder irgendwie etwas Gutes zu tun. Und manchmal gelingt es irgendwie nicht so ganz. Das Problem kann sein, dass wir aus unserer eigenen Kraft handeln, unsere eigenen Vorstellungen verwirklichen, uns vielleicht sogar unser eigenes Denkmal setzen.

Das bringt nichts. Wenn Gott uns gebraucht, dann nur nach seinem Plan und nach seinen Spielregeln. Davon lesen wir zum Beispiel in Sacharja 4,6:

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“

Wenn du „etwas für Gott tun“ möchtest, lass dich dabei von ihm leiten. Eigentlich sollte ich eher schreiben: wenn du dich von „Gott gebrauchen lassen“ möchtest. Verfolge nicht deine eigenen Ziele, stampfe nicht einfach selbst etwas aus dem Boden, sondern lass dich von ihm da gebrauchen, wo er möchte. Und dann, wenn er möchte. Auf seine Art.

Wenn du dein eigenes Ding durchziehst, wirst du vielleicht deine eigenen Ziele erreichen, menschlich gesehen Erfolg haben. Aber das heißt dann nicht notwendigerweise, dass du Gottes Werk und Gottes Willen getan hast. Denn Gottes Werk geschieht nicht durch deine eigene Kraft, sondern durch Gottes Geist!

Ich möchte mich von Gott gebrauchen lassen und erleben, wie er durch seinen Geist Dinge schafft, an denen ich Anteil haben darf. Machst du mit?

Sei gesegnet

Melanie