Unendlich gut

Liebe Essensretter!

Danket dem Herrn, denn er ist gut! (Psalm 107,1)

Es gibt soooo vieles, wofür wir dankbar sein können. Als Essensretter, aber sicher auch jeder von uns privat. Wir können Gott danken für die vielen guten Dinge, die er uns gibt. Für Menschen, die er in unser Leben gestellt hat. Für Gesundheit, gutes Wetter, leckeres Essen, Freude, Musik, Liebe, die Natur und vieles mehr.

Aber wir können Gott auch einfach dafür danken, dass er unendlich gut ist. Gott ist gut, auch wenn wir ihn manchmal nicht verstehen. Gott ist gut, auch wenn die Welt nicht immer gut ist. Gott ist gut, auch wenn in uns Menschen leider nicht nur Gutes steckt. Gott ist gut. Immer. Es ist mein Gebet, dass du an diesem Wochenende erleben kannst, dass Gott es gut mit dir meint und dich unendlich liebt!!!

Sei gesegnet
Melanie

Dem Herrn vertrauen

Liebe Essensretter!

Heute Morgen las ich in Psalm 32,10 folgendes:
„Wer Gott den Rücken kehrt, der schafft sich Not und Schmerzen. Wer jedoch dem HERRN vertraut, den wird Gottes Liebe umgeben.“

In den letzten Tagen habe ich oft über Gottes Gegenwart nachgedacht und viel dazu gelesen. So passte die Beschreibung „den wird Gottes Liebe umgeben“ dazu. Die Bibel ist voll von Zusagen darüber, dass Gott bei uns ist, uns umgibt, beständig über uns wacht etc. Es tut so gut, das zu wissen – egal, wie der Alltag gerade läuft.

Wichtig in diesem Vers finde ich aber die Bedingung: „Wer dem Herrn vertraut, DEN wird Gottes Liebe umgeben.“ Ja, ich möchte dem Herrn vertrauen. In allem. Und ich möchte ihm nicht den Rücken kehren. Weil er Gott ist. Weil er meine Hingabe verdient. Und auch ganz egoistisch: weil ich mir nicht Not und Schmerzen schaffen möchte. Dazu möchte ich auch dich heute ermutigen!

Seid gesegnet
Melanie

Alle Dinge sind möglich

Liebe Essensretter!

Manchmal fällt es mir total leicht, an Gottes Verheißungen zu glauben. Dann ermutigen mich Bibelverse oder einfach der Gedanke an Gott und ich kann zuversichtlich in den Tag gehen. Aber es gibt auch Situation, wo es mir schwerfällt zu glauben. Zu glauben, dass Gott helfen will, wird oder es überhaupt kann.

So ging es auch einem Vater in der Bibel, der Jesus um Hilfe für seinen Sohn bat. Er war verzweifelt und hatte kaum Hoffnung. Jesus sagte zu ihm: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Hatte er genug Glauben? Er antwortete Jesus. „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24) Und Jesus belohnte diesen Wunsch zu glauben und heilte seinen Sohn.

Ich bin überzeugt, dass Jesus auch meinen und deinen Wunsch, ihm zu glauben, sieht und belohnt. Wenn der Glaube mal nicht reicht, kann er unserem Unglauben helfen.

Seid gesegnet
Melanie

Alleine und Hilflos?

Liebe Essensretter!

Gibt es in deinem Leben auch manchmal Situationen, wo du dich allein und hilflos fühlst? Wo du verzweifelt bist und einfach nicht mehr weiter weißt? Dann möchte ich dir Jesaja 31,13 mit in dieses Wochenende geben:

„Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!“

Gott ist da! Er möchte dich bei der Hand nehmen und dich wie ein liebender Vater führen. Er will dir helfen. Er will dir deine Angst und Hilflosigkeit nehmen. Er will für dich da sein. Auch an diesem Wochenende! Fürchte dich nicht!

Seid gesegnet
Melanie

Wir sollen Licht sein!

Liebe Essensretter!

Als Kind Gottes wünsche ich mir, Licht für diese Welt zu sein. Ich möchte mich von Gott gebrauchen lassen und für andere Menschen ein Segen sein. Auch bei den Essensrettern ist das unser Ziel. Und so hat Gott es sich ja auch gedacht. In Matthäus 5,14 sagt Jesus zu seinen Jüngern, also auch zu uns: „Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt.“ Wir sollen Licht sein!

Aber: wie geht das? Wie kann ich Licht für andere Menschen sein? Schaffe ich das aus eigener Kraft? Durch möglichst viele gute Taten? Das klingt ziemlich mühsam. Vor ein paar Tagen fand ich die Antwort in Johannes 8,12. Da sagt Jesus nämlich von sich selbst:

„Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.“

Jesus ist das Licht. Und wir sind das Licht. Das gehört zusammen. Wenn Jesus unser Licht ist, strahlt dieses Licht auch durch uns. Ich muss also gar nicht aus eigener Kraft Licht sein, sondern kann ihn einfach durch mich leuchten lassen. Das einzige, was ich dafür tun muss, ist nah bei ihm zu bleiben. So einfach geht das. ?

Seid gesegnet
Melanie

Gebt, was ihr habt

Liebe Essensretter!

„Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so überreich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt.“ (Lukas 1,38)

Als wir vor weit über einem Jahr die Essensretter gründeten, waren wir nur einige wenige Familien und holten nur an einer einzigen Stelle Lebensmittel ab. Nach und nach luden wir mehr Leute zu den Verteilungen ein. Wir wollten, dass auch andere von dem Guten, das Gott uns schenkt, profitieren. Mit den wachsenden Abholer-Zahlen schenkte Gott uns nach und nach auch weitere Märkte dazu. Wir durften erleben: je mehr wir weitergeben, umso mehr beschenkt Gott uns. Das gilt für uns als Essenretter. Aber das gilt auch für jeden von uns privat. Wenn wir anderen geben, machen wir Gott Freude. Wir können Geld geben, Zeit geben, Essen geben und vieles mehr. Und das Beste: Gott sieht unser Geben, freut sich darüber und beschenkt uns so überreich, dass wir gar nicht alles aufnehmen können.

Wir freuen uns, dass wir euch heute wieder Lebensmittel geben können. Gerne dürft ihr auch davon weitergeben!

Seid gesegnet
Melanie

Sicher hast du deine Macken

Liebe Essensretter!

Hier bei den Essensrettern trifft man sooo viele unterschiedliche Leute. Und trotz all unserer Unterschiede sind wir eine tolle Gemeinschaft. Gott hat uns ganz unterschiedlich geschaffen. Aber jeder von uns wurde mit Liebe erdacht. In Psalm 139,14-15 betet David:

„Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich! Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.“

Gott hat dich wunderbar und einzigartig gemacht! Ja, du hast sicher auch deine Macken. Die habe ich auch. Und die hatte auch David, der diesen Psalm geschrieben hat. Aber trotz seiner Fehler und Macken konnte David diesen Satz so beten. Und das darfst du auch.

Gott hat dich wunderbar und mit ganz viel Liebe im Bauch deiner Mutter zusammengefügt. In seinen Augen bist du unendlich wertvoll. Und das macht dich auch für andere Menschen wertvoll. Du bist wertvoll und geliebt! Das möchte ich dir heute zusprechen.

Seid gesegnet
Melanie

Bin ich innerlich bereit dafür?

Jesus sagt: „Ja, ich komme bald!“ Amen! Ja, komm, Herr Jesus! (Offenbarung 22,20)

Liebe Essensretter!

Die Bibel ist deutlich: eines Tages kommt Jesus wieder, holt Gottes Kinder zu sich und macht dem Leben auf der Erde, wie wir es kennen, ein Ende. Wann das sein wird, wissen wir nicht. Seit zwei Jahrtausenden warten die Christen auf diesen Tag. Der vorletzte Vers der Bibel drückt diese Sehnsucht aus. Da sagt Jesus: „Ja, ich komme bald!“ Und die Antwort des Schreibers ist: „Amen! (auf Deutsch: So sei es!) Ja, komm, Herr Jesus!“

Oft frage ich mich, ob ich das auch so sagen kann. Manchmal finde ich das Leben auf der Erde einfach zu schön, um zu sagen: „Ja, komm, Herr Jesus!“ Aber dann mache ich mir bewusst, dass das, was danach kommt, das Leben in der uneingeschränkten Gegenwart Gottes, so viel schöner wird. Wie naiv von mir, an diesem Leben hier festhalten zu wollen…

Und dann muss ich mir die Frage stellen: Bin ich innerlich bereit dafür, dass Jesus wiederkommt? Bin ich gut genug für ihn? Nun, was mein Leben hier auf der Erde angeht, tu ich zwar einiges für ihn, versuche nach der Bibel zu leben usw. Aber ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich Gottes Ansprüchen nicht genüge. Wenn es also nach mir ginge, wäre ich nicht bereit. Wie gut, dass Jesus gerade dafür gestorben ist. Er hat meine Unzulänglichkeiten, meine Fehler, meine Sünde weggenommen und mich damit für sein Kommen bereit gemacht! So kann ich entspannt sagen: „Ja, komm, Herr Jesus!“

Wie geht es dir damit? Kannst du von Herzen sagen: „Ja, komm, Herr Jesus!“ Das wünsche ich dir!

Ich schließe mit dem letzten Vers der Bibel (Offenbarung 22,21):


„Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!“

Melanie

Gott kann

Liebe Essensretter!

Wir Menschen sind es gewohnt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Häufig können wir Dinge, die uns nicht passen, ja auch einfach ändern. Aber manchmal gibt es Situationen oder Probleme, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dann sind wir machtlos, fühlen uns hilflos, verzweifelt. Das erlebe ich immer wieder. Mir helfen dann Zusagen wie der Vers aus Epheser 3,20:

„Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt.“

Gott KANN! Das macht mir Mut.
Gott kann sogar mehr, als ich mir nur vorstellen kann! So groß ist seine Kraft! Da wo meine Kraft versagt, KANN Gott!
Das möchte ich auch euch mit in den Tag geben. Gott KANN!

Seid gesegnet
Melanie

Rede darüber

Liebe Essensretter!

Kann man eigentlich seinen Glauben an Jesus zu radikal ausleben. (Das wurde mir nämlich vor einiger Zeit mal nachgesagt, worüber ich lange nachdenken musste.)

Kann der Glaube zu radikal sein? Einen zu hohen Stellenwert im Leben einnehmen? Ich glaube nein. Wenn man von etwas zu 100% überzeugt ist, MUSS man sich dann nicht dafür einsetzen – mit allen Konsequenzen? Auch wenn das nicht immer bei allen gut ankommt …

In der Apostelgeschichte lesen wir davon, wie die damalige Regierung Petrus und Johannes unter Androhung von Strafe verbot, von Jesus zu reden. Ihre Antwort darauf war eindeutig:

„Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apostelgeschichte 4,20)

Es war ihnen völlig egal, welche negativen Folgen ihr Verhalten für sie haben könnte. Das ist radikaler Glaube! Und zu dem möchte ich auch euch ermutigen. Sind dir dein Glaube und deine Beziehung zu Gott wichtig? Hast du etwas Besonderes mit Gott erlebt? Dann rede darüber! Steh dazu! Erzähl anderen davon

Ich wünsche uns allen, dass wir es nicht lassen können, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben!

Seid gesegnet

Melanie