Mein Privatlehrer

Liebe Essensretter!

In 5. Mose 30,11+12 lesen wir, wie Gott sein Volk lehrt und neue Wege führt:

„Gott ging mit ihnen um wie ein Adler, der seine Jungen fliegen lehrt: Der scheucht sie aus dem Nest, begleitet ihren Flug, und wenn sie fallen, ist er da, er breitet seine Schwingen unter ihnen aus und fängt sie auf. So hat der Herr sein Volk geführt, der HERR allein, kein anderer Gott.“

Wenn Adlerküken im Nest sitzen, haben sie noch keine Ahnung davon, dass sie mal werden fliegen können. Erst mit der Zeit und durch die Hilfe der Adlereltern lernen sie es. Manchmal denken wir, wir wüssten schon fast alles über Gott. Wir kennen die Bibel ja und leben vielleicht schon lange mit ihm. Aber je länger ich mit Gott lebe, umso mehr staune ich, was ich alles noch von ihm lerne. Als Kind Gottes hat man nie ausgelernt.

Und das Gute ist: wir haben einen Privatlehrer. Gott selbst nimmt uns in seine Schule. Er selbst schreibt den Lehrplan, der ganz individuell auf jeden einzelnen Schüler abgestimmt ist. Manchmal gehen wir freiwillig den nächsten Schritt und lernen. Manchmal muss Gott uns wie die Adlereltern aus dem Nest schupsen, damit wir uns darauf einlassen, Neues zu lernen.

Aber wie die Adlereltern ist Gott den ganzen Lernprozess hindurch bei uns. Und wenn es uns zu viel wird, wenn wir mal fallen, fängt uns auf und trägt uns zurück ins Nest. Dort sind wir in Sicherheit und können uns ausruhen, bis wir für die nächste Unterrichtsstunde bereit sind.

Ich bin gespannt, was ich bei Gott als Nächstes lernen soll, und freue mich auf den Unterricht bei ihm.

Seid gesegnet

Melanie

Abba, lieber Vater

Liebe Essensretter!

Wenn ein Kind sich weh tut, kommt es häufig zu Papa oder Mama gelaufen und will erstmal in die Arme genommen werden. Da fühlt es sich wieder geborgen und kann besser mit dem Schmerz umgehen. Ähnlich ist es bei Streitsituationen, Problemen in der Schule oder anderen Dingen, die es belasten. Bei Papa oder Mama im Arm ist das alles gar nicht mehr so schlimm.

Aber es haben ja nicht nur Kinder Schwierigkeiten, sondern auch Erwachsene. Und manchmal beneide ich meine Kinder, die so einfach jederzeit bei mir Trost finden können, während ich mit Schwierigkeiten alleine fertig werden muss. Aber muss ich das wirklich? Heute las ich in Römer 8,15 folgendes:

Der heilige Geist hat euch vielmehr zu Gottes Söhnen und Töchtern gemacht. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: „Abba, lieber Vater!“

Egal wie alt ich bin – mein himmlischer Vater ist für mich da. Wie ein kleines Kind darf ich mit allem, was mich beschäftigt, zu ihm kommen. Einen irdischen Vater lassen die großen und kleinen Schwierigkeiten seines Kindes niemals kalt. Genau so (und noch viel mehr!) nimmt mein himmlischer Vater meine Sorgen ernst. Ich darf – und soll – mich zu ihm in seine Arme flüchten. Dort fühle ich mich wieder geborgen und sicher. Und dort kann ich meine Sorgen abladen und sagen: „Papa, ich schaff das nicht. Kümmerst du dich bitte darum?“

Und er kümmert sich drum. Er ist doch mein Vater, der mich unendlich liebt!

Lass dich heute von deinem himmlischen Vater in den Arm nehmen!

Sei gesegnet

Melanie

Alles aus Tradition

Liebe Essensretter!

Vor kurzem hörte ich einen Vortrag über Traditionen. Viele Traditionen halten wir für ganz selbstverständlich, für unweigerlich „christlich“. Wir können uns Christsein gar nicht ohne vorstellen. Aber sind alle „christlichen“ Traditionen biblisch? Hat Gott sie angeordnet?

Zum Beispiel feiern Christen nur aus Tradition Advent und Weihnachten. Nirgendwo in der Bibel steht, dass wir Jesus‘ Geburt feiern sollen. In der Bibel steht auch nicht, dass man zum Beten aufsteht und beim Singen sitzen bleibt oder umgekehrt – da hat ja sowieso jede Gemeinde eine andere Tradition. Jegliche Gottesdienstliturgie ist Tradition – in der Bibel gibt es keine Anleitung dazu. Letztendlich ist sogar die Tatsache, dass wir sonntags Gottesdienst feiern, nur Tradition. Die ersten Christen hielten wie selbstverständlich weiter den Sabbat, wie Gott es ihnen geboten hatte.

Das alles bringt mich ins Fragen, wie ich persönlich mit Traditionen umgehen soll? Sind alle Traditionen wirklich gut für mich?

„Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.“ (Kolosser 3,23)

Bei vielen Dingen kommt es vor allem darauf an, warum ich sie tue. Die Tradition, jeden Tag in der Bibel zu lesen, ist hilfreich. Aber ich sollte nicht NUR aus Tradition in der Bibel lesen, sondern weil ich Hunger nach Gottes Wort habe. Stehe ich im Gottesdienst beim Beten auf, weil der Gottesdienstleiter es sagt – oder aus Ehrfurcht vor Gott? Ich möchte das, was ich tue, für Gott tun und nicht, um Menschen zu gefallen.

Aber ich möchte und muss Dinge auch mal hinterfragen. Die Bibel selbst fordert uns dazu auf:

„Prüft aber alles und das Gute behaltet.“ (1. Thessalonicher 5,21)

Ich möchte ganz neu nachforschen, was die Bibel zu diesen Dingen sagt. Ich möchte unterscheiden können zwischen dem, was Gott geboten hat, und Traditionen. Und ich will auch überprüfen, welche Traditionen mich vielleicht eher von Gott fernhalten. Wenn ich mich beim Gottesdienst beim Beten im Sitzen besser konzentrieren kann als im Stehen, möchte ich mutig einfach sitzen bleiben – für Gott.

Seid gesegnet

Melanie

Gottes Eigentum

Liebe Essensretter!

Ich lese in der Bibel immer noch die spannende Geschichte des Volks Israel. Immer wieder nennt Gott das Volk Israel „sein Volk“. Gottes Volk, sein Eigentum. Darüber habe ich viel nachgedacht. Ich bin zwar kein Jude, aber im Neuen Testament nennt Petrus auch Menschen aus anderen Völkern, die mit Gott leben, Gottes Volk und Gottes Eigentum:

„Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk, […] ihr gehört ganz zu ihm und seid sein Eigentum.“ (1. Petrus 2,9)

Ich finde den Gedanken sehr schön. Ich gehöre dem allmächtigen Gott. Ich bin sein Eigentum. Um sein Eigentum kümmert man sich. Man ist dafür verantwortlich und lässt es nicht einfach zugrunde gehen. Der allmächtige Gott ist also für mich verantwortlich und sorgt für mich, weil ich ihm gehöre.

Und weil ich Gott gehöre, gehöre ich eben auch niemand anders. Keine andere Macht, weder der Teufel noch andere Menschen, haben Macht über mich oder Anspruch auf mich. Das macht mir Mut. Auch wenn Anfechtungen im Glauben oder Anfeindungen kommen, auch wenn Probleme auftauchen, auch wenn ich mal nicht weiterweiß: Mein Leben gehört dem Herrn und niemand sonst. Und das gilt natürlich für jeden, der sein Leben Gott gegeben hat.

Sei gesegnet

Melanie

Frieden mit Gott

Liebe Essensretter!

In diesen Tagen feiern Menschen auf der ganzen Welt, dass Jesus für sie gestorben ist. Bist du dir bewusst, was dieser Tod wirklich bedeutet – für dich ganz persönlich? Schon Jahrhunderte vorher erklärte der Prophet Jesaja, warum Jesus sterben würde:

„Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53,5)

Immer wieder neu bin ich überwältigt, dass Jesus diesen grausamen Tod auf sich genommen hat, damit ICH Frieden mit Gott haben kann! Du und ich – jeder von uns hat Gott die Treue gebrochen. Wir waren – und sind – ihm in vielen Dingen ungehorsam. Wir geben ihm oft nicht die Ehre und den Platz in unserem Leben, der ihm als unserem Schöpfer und als dem Herrn der Welt zusteht. All diese Dinge, die die Bibel Sünde nennt, stehen zwischen uns und Gott. Sie trennen uns von ihm, sodass eine enge Beziehung zu Gott gar nicht möglich wäre – wäre nicht Jesus für uns gestorben!

Jesus hat die Strafe für meine Sünde bezahlt. Und seit ich dieses stellvertretende Opfer für mich persönlich angenommen habe, sieht Gott mich so, als wenn ich nie gesündigt hätte. Seitdem hat er mich als sein Kind angenommen. Seitdem ist er mein himmlischer Vater.

Hast du für dich ganz persönlich angenommen, dass Jesus für DICH gestorben ist? Hast du schon Frieden mit Gott? Wenn nicht, mach doch heute den Anfang!

Sei gesegnet

Melanie

Heilig und gerecht

Liebe Essensretter!

„Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht.“ (Offenbarung 16,7)

In letzter Zeit lese ich von dem Weg der Israeliten durch die Wüste (zurzeit 4. Mose). Und ganz ehrlich bin ich manchmal schockiert, was für Folgen der Ungehorsam der Israeliten in manchen Situationen hat.

  • Da hetzt Korach in 4. Mose 16 die Israeliten gegen Gott auf – und Gott bestraft ihn und einige andere, indem der Erdboden sich öffnet und sie verschluckt.
  • In Kapitel 20 führen Mose und Aaron sich als Wundertäter auf anstatt Gott die Ehre zu geben – und Gott erklärt daraufhin, dass sie das Land Kanaan nicht betreten dürfen, sondern vorher sterben werden.
  • In Kapitel 21 murren die Israeliten wieder mal gegen Gott und Gottes Wege mit ihnen – daraufhin schickt Gott giftige Schlangen ins Lager und viele sterben.

Und so geht das die ganze Zeit. Ich könnte noch einige solcher Situationen aufzählen. Wie passt das zu einem gnädigen, liebenden, barmherzigen Gott?

Beim Lesen wurde mir ganz neu bewusst, dass Gott eben „nicht nur“ gnädig und barmherzig ist, sondern auch heilig und gerecht. Das haben die Israeliten immer wieder vergessen. Gott kann und will Sünde nicht einfach so dulden. Und wenn die Israeliten nicht von sich aus Gott die Ehre geben wollten oder Gottes Vergebung suchten, ließ Gott sie spüren, dass ihr Verhalten so nicht ging – durch radikales Eingreifen.

Ich glaube, das Lesen dieser Berichte hilft mir, Gottes Wesen noch besser zu verstehen. Und daraus kann ich für meine Beziehung zu Gott hier und heute lernen. Gott ist immer noch gerecht und heilig und ich möchte ihn ehren, ihm gehorchen, ihn lieben. Aber Gott ist auch immer noch barmherzig und gnädig. Und durch Jesus kann ich mit allem Fehlverhalten zu ihm kommen, sodass sich der Erdboden nicht öffnen muss, um mich zu verschlingen.

Lasst uns diesem heiligen und gerechten Gott die Ehre geben!

Seid gesegnet
Melanie

Das Murren des Volkes

Liebe Essensretter!

In letzter Zeit las ich in der Bibel, wie die Israeliten durch die Wüste wanderten. Gott hatte Großes getan und sie aus Ägypten befreit. Er hatte sie in der Wüste mit Wasser und Essen versorgt. Er war ständig in einer Wolken- bzw. Feuersäule bei ihnen – für alle sichtbar! Absolut beneidenswert! Sie hatten so viel mit Gott erlebt! Wie dankbar müssen sie doch gewesen sein!

Doch 4. Mose 11 ist überschrieben mit „Das Volk ist unzufrieden“ oder „Das Murren des Volkes“:

„Die Israeliten waren wegen der Wanderung durch die Wüste unzufrieden und begannen, sich zu beklagen.“ (4. Mose 11,1)

Beim ersten Lesen war ich entsetzt. Wie konnten die Menschen nur so undankbar sein! Aber dann musste ich erkennen, dass ich auch nicht wirklich besser bin. Ich habe so viel mit Gott erlebt und bin so reich beschenkt – und doch gibt es immer wieder Situationen, wo ich anfange zu murren (- so geschehen letzte Woche, als ich mit fünf Schulkindern und einem Baby in Quarantäne saß).

Das Nachdenken über die Situation der Israeliten damals in der Wüste hat mich ermutigt, zu prüfen, wo ich selbst auch unzufrieden und undankbar bin und murre oder mich beklage. Ich möchte mich auf die vielen guten Dinge in meinem Leben konzentrieren, die Gott mir gegeben hat, und nicht auf das wenige, was mir im Augenblick vielleicht gegen den Strich geht.

Seid gesegnet

Melanie

Lass mich an dich glauben, wie Abraham es tat

Liebe Essensretter!

Manchmal bin ich überwältigt von Gottes Wirken und Reden in meinem Leben und frage mich, womit ich das verdient habe. Warum kümmert Gott sich um mich? Nun, sicher nicht, weil ich besonders heilig wäre oder wegen meiner guten Taten. Heute Morgen beim Stöbern in der Bibel stieß ich auf folgende Verse:

„Wodurch konnte Abraham vor Gott bestehen? Wegen seiner guten Taten? Damit hätte er zwar bei den Menschen Ruhm und Ansehen gewinnen können, nicht aber bei Gott. In der Heiligen Schrift heißt es: ‚Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.‘“ (Römer 4,2-3)

Wir können uns durch gute Taten keinen Segen von Gott verdienen. Für Gott ist unsere Herzenseinstellung wichtig. Wir „beeindrucken“ Gott dadurch, dass wir ihm vertrauen, ihm glauben, uns nach ihm sehnen. Abraham hielt an Gott fest, auch wenn das oft nicht einfach war. Abraham machte auch Fehler, teilweise den gleichen Fehler mehrmals – auch davon lesen wir in der Bibel.  Und doch fand er Gottes Anerkennung. Weil er vertraute. Gott segnet, wenn wir vertrauen.

Gerade kommt mir ein altes Kirchenlied in den Sinn: „Lass mich an dich glauben, wie Abraham es tat.“ Das ist mein Gebet.

Seid gesegnet

Melanie

Ein Lob auf die Größe Gottes

Liebe Essensretter!

Gott ist größer. So viel größer als du und ich. Und Gott ist so viel weiser. Er ist allwissend. Da wo wir nur unsere kleine Welt um uns herum sehen und verstehen – und selbst die oft nur bruchstückhaft – da kennt und versteht Gott die ganze weite Welt bis ins kleinste Detail. Alles Materielle und Immaterielle, alles menschliche Denken und Handeln, alle weltpolitischen Ereignisse, einfach alles. Das beeindruckt mich und lässt mich staunen und ihn anbeten. Da bekommt Jesaja 55,9 eine ganz neue Bedeutung:

Gott sagt: „Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“

Ja, Gottes Gedanken überragen unsere Gedanken bei Weitem. Man kann das im Grunde gar nicht vergleichen! Aber das Geniale ist, dass Gott bereit ist, uns Stück für Stück zu lehren, uns immer wieder kleine Einblicke in seine Gedanken zu geben – wie ein Vater seinen Kindern Schritt für Schritt hilft, die Welt zu verstehen. Mal gibt Gott mir Einblick in ein kleines Stück Weltgeschichte und hilft mir, seine Sicht der Dinge darauf zu begreifen. Mal hilft mir Gott, Abschnitte der Bibel, die ich bis dahin nicht verstand, zu verstehen. Und mal rückt er mein Weltbild zurecht, wie ich es nie für möglich gehalten hatte.

Ich finde das unglaublich spannend und will mich viel mehr darauf einlassen, dass mein himmlischer Vater mir die Welt erklärt. Welch besseren Lehrer könnte man haben als den, der das alles sowieso geschaffen hat und über allem steht!

Seid reich gesegnet

Melanie

Kommt her zu mir ALLE!

Liebe Essensretter!

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28)

Diesen Vers finde ich immer wieder sehr ermutigend. Wir können mit unseren Sorgen und Lasten zu Jesus kommen! Das ist wunderbar.

In letzter Zeit ist mir aber vor allem ein Wort in diesem Vers wichtig: alle. Kommt her zu mir ALLE! Jesus lädt nicht nur die zu sich ein, die alles richtig machen und in der Gesellschaft angesehen sind. Jesus meint nicht nur die, die erst eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt haben. Jesus meint nicht nur die, denen im Leben alles gelingt, die einen guten Job haben, deren Ehe perfekt und deren Kinder alle gesund und wohlerzogen sind. Jesus sagt ausdrücklich ALLE. Ohne Wenn und Aber.

Das finde ich sehr ermutigend. Zum einen zeigt es mir, dass ich immer bei Jesus willkommen bin, auch (oder gerade!) wenn Dinge mal nicht perfekt laufen, wenn ich „mühselig und beladen“ bin oder in irgendeinem Bereich den gesellschaftlichen oder gemeindlichen Standards nicht genüge.

Zum anderen ermutigt mich dieser Vers, dieselben Maßstäbe auch bei anderen anzusetzen. Jesus lädt ALLE zu sich ein. Welches Recht habe ich darüber zu urteilen, welcher Mensch wie und unter welchen Umständen zu Gott kommen kann oder darf. ALLE dürfen kommen. Wie sie sind! Das gilt auch für dich – egal, in welcher Situation du dich gerade befindest.

Seid gesegnet

Melanie

P.S.: Manfred Siebald drückt das in diesem Lied wunderbar aus:

Jesus, zu dir kann ich so kommen, wie ich bin (Live) – YouTube