Gott ist Gott

Einen gesegneten Samstag!

„Erkennt, dass der HERR Gott ist!“ (Psalm 100,3)

Häufig leben wir Menschen hier auf der Erde so vor uns hin. Oft drehen wir uns um uns selbst oder um irdische Dinge und sind uns gar nicht bewusst, dass der allmächtige Gott etwas mit unserem Leben zu tun hat. Da kommt diese Aufforderung aus Psalm 100 genau richtig:

„Erkennt, dass der Herr Gott ist!“

Der Herr ist Gott. Gott ist Gott. Das sollen wir erkennen. Aber was bedeutet das? Wenn Gott Gott ist, hat das Auswirkungen auf mein Leben. Dann lebe ich nicht mehr einfach nur für mich. Dann muss ich überlegen, welche Rolle Gott in meinem Leben spielt oder spielen sollte!

Wenn Gott Gott ist, hat er die Welt erschaffen und auch mir das Leben geschenkt. Ohne ihn gäbe es mich gar nicht. Weil Gott Gott ist, möchte ich ihm danken für mein Leben und es für ihn und nicht für mich selbst leben.

Wenn Gott Gott ist, dann ist er derjenige, der mich versorgt und am Leben erhält. Er sorgt dafür, dass auf den Feldern etwas wachsen kann und wir genug zu essen haben. Er sorgt dafür, dass die Erde nicht untergeht. Weil Gott Gott ist, sorgt er auch weiterhin für seine Schöpfung.

Wenn Gott Gott ist, ist er allwissend und kennt auch mich kleinen Menschen ganz genau. Er weiß, wie es mir geht. Er weiß, was gut für mich ist. Weil Gott Gott ist, möchte ich ihm vertrauen – in großen und in kleinen Dingen.

Wenn Gott Gott ist, hat er mehr zu sagen als ich. Ich bin nur ein Mensch. Ich bin begrenzt. Aber Gott ist Gott. Allmächtig. Weil Gott Gott ist, möchte ich ihm als Herrscher die Ehre geben und auf ihn hören. Dann möchte ich tun, was er sagt.

Gott ist Gott! Was heißt das für dich?

Sei gesegnet

Melanie

Selber lesen macht schlau

Einen gesegneten Samstag!

„Als Paulus und Silas nach Beröa kamen, gingen sie in die Synagoge der Juden. Diese […] nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte. „(Apostelgeschichte 17,11)

Paulus und Silas erzählten den Menschen in Beröa von Gott. Und was taten die Beröer? Sie lasen im Wort Gottes nach, ob das, was Paulus und Silas ihnen erzählten, stimmte.

Ich lese gerade in einem Buch von der Geschichte der Reformation. Zur Zeit von Luther war es den Menschen strikt verboten, die Bibel zu lesen. Nur Priester durften das. Außerdem gab es die Bibel nur auf Latein. So hatten die einfachen Menschen keine Möglichkeit, wie die Beröer nachzuforschen, ob das, was die Vertreter der Kirche ihnen erzählten, wirklich die Wahrheit war.

Das Ergebnis war tragisch. Es gab jede Menge Irrlehren über Fegefeuer, Marienverehrung, Ablassbriefe usw. Der Hunger nach Gott war riesig, aber kaum jemand wusste, wie er zu Gott kommen konnte. Dass Gott seinen Sohn geschickt hatte, um für uns den Weg zu ihm freizumachen.

Luther konnte Latein. Er fing an, die Bibel zu lesen und ernst zu nehmen. Dadurch erkannte er die fast vergessene Wahrheit und erzählte den Menschen davon. Zusätzlich übersetzte er später die Bibel ins Deutsche, damit jeder selbst lesen konnte, was Gott eigentlich von seinen Kindern möchte. Wie die Beröer. Das brachte eine große Wende. Viele Menschen sogen die Botschaft auf und fanden den Weg zu Gott. Halleluja!

Die Bibel hat auch heute noch die gleiche Kraft und Autorität. Es gibt sie in deiner Sprache und du kannst lesen. Und vermutlich hast du sogar selbst eine Bibel zu Hause stehen. (Sonst kauf dir eine!!!) Was hindert dich also daran, das Wort Gottes zur Hand zu nehmen und von Gott selbst zu lernen? Lass dir nicht nur von anderen erzählen, wer und wie Gott ist und was er von dir möchte. Lies es selbst! Wie die Beröer!

Viel Freude dabei!

Sei gesegnet

Melanie

Der Mensch denkt, Gott lenkt

Einen gesegneten Samstag!

Der Mensch denkt, Gott lenkt. So sagt ein Sprichwort, das auf Sprüche 16,9 zurückgeht: „Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr lenkt seinen Schritt.“ (Sprüche 16,9)

Dieser Vers gehört schon seit meiner Jugend zu meinen Lieblingsbibelstellen. „Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg.“ Wir Menschen haben unsere Vorstellungen, wie unser Leben verlaufen soll. Wir überlegen uns, was wir wann machen wollen – in kleinen und in großen Dingen. Wir haben Träume und Hoffnungen. Und dann gehen wir Schritte in diese oder jene Richtung, um unsere Ziele zu erreichen.

Das ist gut so. Gott hat uns einen Verstand gegeben, den wir einsetzen dürfen und sollen, um unser Leben zu leben, um Ziele zu erreichen.

Nun ist es aber so, dass ich gar nicht immer weiß, welcher Weg richtig ist. Ich halte einen Weg für richtig, und sehe gar nicht, welche Schwierigkeiten hinter der nächsten Ecke lauern. Oder ich will etwas Bestimmtes erreichen und merke gar nicht, dass ich dadurch andere, wichtigere Dinge vernachlässigen würde. Oder dass ich mich durch meine Pläne von Gott entfernen würde. Es könnte also sein, dass meine eigenen Pläne gar nicht gut für mich sind.

Ich bin dankbar für den zweiten Teil des Verses: „Der Herr lenkt seinen Schritt.“ Ich plane, aber Gott weiß besser, was gut für mich ist. Er lenkt meine Schritte. Er korrigiert mich, wenn ich auf einem falschen Weg bin. So kann es sein, dass meine Pläne doch nicht Wirklichkeit werden, Gott mich aber dafür einen viel besseren Weg führt.

Mach Pläne. Überlege dir, welche Schritte du gehen willst. Aber vergiss nicht, dass Gott deine Schritte lenken möchte. Er weiß besser, was gut für dich ist.

Allerdings zwingt Gott dich nicht, dich von ihm leiten zu lassen. Du musst offen sein dafür. Du musst seine Führung auch annehmen. Vielleicht nimmst du dir beim Planen in Zukunft auch Zeit, deine Pläne Gott hinzulegen: „Herr, ich würde gern das und das machen. Ist das der richtige Weg? Leite mich! Lenke meine Schritte.“

Sei gesegnet Melanie

Gott an die erste Stelle setzen

Einen gesegneten Samstag!

Gerade las ich in Apostelgeschichte 28. Paulus war zu Unrecht angeklagt worden, war ausgepeitscht worden und hatte schon ein paar Jahre im Gefängnis hinter sich. Jetzt befand er sich als Gefangener auf dem Weg nach Rom, wo das Gerichtsverfahren gegen ihn vor dem Kaiser fortgeführt werden sollte. Als sie in Rom ankamen, rief er nach drei Tagen die Leiter der jüdischen Gemeinde zusammen, um ihnen zu erklären, dass er an den Messias Jesus glaubte. Von da an predigte er regelmäßig in dem Haus, in dem er festgehalten wurde.

Ist Paulus nicht ein zu Unrecht angeklagter Gefangener, ein Opfer böser Menschen, die ihm das Leben schwer machen? Da wäre es absolut verständlich gewesen, wenn Paulus erstmal Zeit gebraucht hätte, zur Ruhe zu kommen. Sich um sich selbst zu kümmern. Bis er hoffentlich irgendwann wieder freigelassen würde. Und dann nach ein paar Wochen oder Monaten Erholung hätte er ja mal vorsichtig versuchen können, sich wieder von Jesus gebrauchen zu lassen. Stattdessen tat er auch als Gefangener in Rom das, wozu Gott ihn schon vor langem beauftragt hatte: er erzählte von Jesus. Sofort. Mitten in der Gefahr. Trotz Ungerechtigkeit. Trotz widriger Umstände.

Ich finde es wunderbar, wie Paulus Gott an die erste Stelle setzt und ihm dient – egal, was sonst los ist. Wir sind nicht alle beauftragt, solche Missionsreisen zu unternehmen wie Paulus. Und wir werden nicht alle in Lebensgefahr kommen oder zu Unrecht vor Gericht gestellt werden. Aber auch wir können und sollen Gott dienen, für andere Menschen ein Segen sein, anderen von unserem Leben mit Gott erzählen. Gott möchte uns gebrauchen.

Nun gibt es sicher auch in deinem und meinem Leben Widrigkeiten, die uns erstmal von Gott ablenken wollen. Schwierigkeiten, die ziemlich viel Aufmerksamkeit verlangen. Manchmal rückt dann die Liebe zu Gott in den Hintergrund. Der Hunger nach Zeit mit Gott und nach seinem Wort verblasst und erst recht die Motivation sich von ihm gebrauchen zu lassen und für andere Menschen ein Segen zu sein. Erstmal muss ich mich ja um mich und meine Probleme kümmern, oder?

Paulus braucht das irgendwie nicht. Er akzeptiert die Umstände, wie sie sind, und lebt weiter seine Beziehung zu Gott! Er setzt Gott an die erste Stelle, nicht die Probleme. Das möchte ich mehr und mehr lernen!

„Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.“ (Matthäus 6,33)

Seid gesegnet

Melanie

Was Gott will

Einen gesegneten Samstag!

Wenn ich diese Impulse schreibe, frage ich Gott meistens: „Papa, was soll ich schreiben? Was möchtest du den Menschen mitteilen? Was sollen sie wissen?“ Heute musste ich sofort an 1. Timotheus 2,4 denken:

„Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.“

„Gott will, dass alle Menschen gerettet werden.“ Gott will, dass DU gerettet wirst! Gerettet aus der Trennung von Gott. Aus der Sünde, die keine Beziehung zu Gott ermöglicht. Gerettet davon, dein Leben alleine ohne Papa im Himmel zu leben. Gott möchte dir stattdessen die Sünden vergeben, dich reinwaschen, sodass du sein Kind werden kannst.

„Gott will, dass alle Menschen seine Wahrheit erkennen.“ Ihn erkennen. Ihn kennenlernen. Verstehen, wer er ist und wie er ist. Gott will, dass DU ihn kennst. Ganz persönlich. Du sollst verstehen, wie sehr er dich liebt. Dass er eine Beziehung zu dir möchte. Dass er dein Vater sein möchte.

Ist er das schon? Oder bist du nur hier und da etwas religiös oder fromm und lebst ansonsten dein Leben ohne Gott?

Gott will, dass du gerettet wirst und seine Wahrheit erkennst. Und er möchte, dass du das weißt.

Sei gesegnet

Melanie

Gott hält sein Wort

Einen gesegneten Samstag!

Zweifelst du manchmal, ob du dich wirklich auf Gott verlassen kannst? Ob Gott wirklich alles in der Hand hat? Ob er zu seinem Wort steht? Psalm 33 gibt eine eindeutige Antwort darauf:

„Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss.“ (Psalm 33,4)

Gott hält sein Wort! Das habe ich so erlebt. Das haben viele andere Menschen so erlebt. Das lesen wir in unzähligen Geschichten in der Bibel und in zahlreichen Biografien aus unserer Zeit. Gott hält, was er verspricht! Er ist seinem Wort treu. Wenn er etwas sagt, bindet er sich selbst daran.

Auch ich versuche, mein Wort zu halten, meine Pläne umzusetzen. Aber es kann immer mal was dazwischenkommen. Wir Menschen sind an äußere Umstände gebunden. Gott ist das nicht. wenn er sich etwas vornimmt, tut er es. Keine Krankheit kann ihn daran hindern, keine bösen Absichten anderer Menschen, kein schlechtes Wetter, keine Müdigkeit usw.

Ich finde es einfach wunderbar, dass ich mich auf meinen Papa im Himmel immer verlassen kann! Lass dich auf ihn ein. Er hält sein Wort!

Sei gesegnet

Melanie

Beten ohne Unterlass

Einen gesegneten Samstag!

Paulus fordert in einem seiner Briefe dazu auf:

„Betet ohne Unterlass“ (1. Thessalonicher 5,17)

Dieser Bibelvers beschäftigt mich seit längerem. Was bedeutet das? Ich kann wohl kaum den ganzen Tag über ununterbrochen mit Gott reden. Ich rede im Alltag ja auch mal mit anderen Menschen.

In einer Andacht las ich, dass diese Aufforderung etwas mit meiner Ausrichtung zu tun hat. Ohne Unterlass beten beinhaltet, dass ich mir den ganzen Tag über bewusst bin, dass Gott da ist und in Kontakt mit mir sein möchte. Und das geht eben nicht, wenn ich nur morgens und abends kurz an Gott denke und den Rest des Tages eher wenig mit ihm zu tun habe.

Aber wenn es nur darum ginge, mir das bewusst zu machen, hätte Paulus vielleicht nicht „Beten“ geschrieben. In der Bibel heißt „Beten“ immer „mit Gott reden“. Sollen wir also tatsächlich auch den ganzen Tag mit Gott REDEN?

Ich weiß nicht, ob und wie das „ohne Unterlass“ umsetzbar ist. Aber Tatsache ist, dass ich mehr mit Gott reden kann, als ich es bisher tue. Ich vermute stark, dass das auch für dich gilt.

Letzte Woche schrieb ich schon von meinem 10-Minuten-Handy-Wecker. Den habe ich immer mal wieder eingeschaltet, um mich daran zu erinnern, auch im Alltag mit Gott zu reden. Es funktioniert. Anfangs hatte ich Angst, dass ich von dem Wecker irgendwann genervt bin. Aber tatsächlich ist meine Reaktion meistens: „Ach, stimmt ja, Gott ist ja da. – Danke, Papa! Ich liebe dich.“ Und ermutigt und mit einem Lächeln auf dem Gesicht kann ich meinen Alltag weiter gestalten.

Betet ohne Unterlass (oder zumindest mehr als bisher)! Wie möchtest du das umsetzen?

Sei gesegnet

Melanie

Gott ist gut. Für immer.

Einen gesegneten Samstag!

„Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
Es sage nun Israel: Seine Güte währet ewiglich.
Es sage nun das Haus Aaron: Seine Güte währet ewiglich.“ (Psalm 118,1-3)

„Gottes Güte währet ewiglich.“ In heutigem Deutsch: „Gott ist gut. Für immer.“

In den Versen oben heißt es, dass Israel das aussprechen soll: „Es sage nun Israel: Seine Güte währet ewiglich.“

Warum laut aussprechen? Reicht es nicht, es zu wissen?

Zum einen können wir uns mit dieser Wahrheit über Gott gegenseitig ermutigen. Wenn einer ins Wanken kommt, kann der andere ihm mit voller Überzeugung erneut zusichern: „Gott ist gut! Für immer.“ Wenn du überzeugt bist, dass Gott gut ist, sag es! Auch vor anderen Menschen!

Zum anderen hat es aber auch für mich ganz persönlich mehr Wirkung etwas zu sagen als es nur zu denken. Wenn ich etwas laut ausspreche, nehme ich es mit mehreren Sinnen wahr. Und so verinnerliche ich es mehr.

Außerdem ist es eine Proklamation vor der unsichtbaren Welt, laut von Gottes Güte zu sprechen. Wenn Gott groß gemacht wird, muss der Feind fliehen.

Von daher: lasst uns heute laut aussprechen, dass Gott gut ist. Und nicht nur einmal. In Psalm 136 endet jeder einzelne Vers mit diesem Satz. Wiederholung tut gut. Ich habe mir für heute meinen Handywecker auf alle 10 Minuten gestellt, um mich an diese Tatsache zu erinnern. Gott ist gut.

Es sage nun Melanie: „Gott ist gut. Für immer.“

Seid gesegnet

Melanie

Jesus ist da!

Einen gesegneten Samstag!

Als Jesus auferstanden ist, kommt Maria aus Magdala zum Grab. Sie weiß noch nicht, dass er lebt und sucht seinen Leichnam. Dann lesen wir folgendes:

„Als sie sich umblickte, sah sie Jesus dastehen. Aber sie erkannte ihn nicht. […] Maria hielt Jesus für den Gärtner. […]“ (Johannes 20,14-15)

Maria steht vor Jesus. Er ist direkt bei ihr und sieht sie an. Aber sie erkennt ihn nicht. Wir wissen nicht, warum das so ist. Vielleicht sah Jesus nach seiner Auferstehung irgendwie anders aus. Vielleicht war Maria einfach so in ihrer Trauer gefangen, dass sie gar nicht wirklich hinschaute. Auf jeden Fall ist Jesus da und sie merkt es nicht.

Geht es uns nicht manchmal auch so? Wie oft gehe ich durch den Tag, mal fröhlich und ausgeglichen, mal genervt und müde, mal verärgert über irgendetwas oder über irgendjemand. Und ich merke gar nicht, dass Jesus da ist. Dass er mich ansieht. Dass er mir helfen möchte. Dass er mir zeigen will, wie er die Situation gerade sieht. Dass er mich stärken, trösten, ermutigen oder einfach in den Arm nehmen will. Er ist da und ich merke es nicht. Wie Maria.

Als Maria dann endlich erkennt, dass es Jesus ist, freut sie sich riesig. Bei Maria handelte es sich nur um einen kurzen Augenblick, in dem Jesus vor ihr steht. Danach muss sie wieder alleine ihren Weg gehen – bis zur nächsten Begegnung mit Jesus. Heute haben wir es sogar noch besser: Jesus lebt nicht mehr als Mensch auf der Erde. Stattdessen ist er bei Gott und durch den Heiligen Geist IMMER bei uns.

Ich möchte in meinem Alltag viel häufiger mal aufschauen und mir bewusst machen, dass Jesus da ist und mich liebevoll ansieht. Ich möchte viel häufiger mit ihm sprechen, seine Hilfe und seine Führung annehmen, mich von ihm stärken und ermutigen lassen.

Halte die Augen offen. Jesus ist auch bei dir! Heute. Jetzt.

Sei gesegnet

Melanie

Gott erhört Gebet

Einen gesegneten Samstag!

In der Bibel lesen wir immer wieder, dass Gott unsere Gebete erhören wird.

Jesus verspricht zum Beispiel: „Deshalb sage ich euch: Um was ihr auch bittet – glaubt fest, dass ihr es schon bekommen habt, und Gott wird es euch geben!“ (Markus 11,24)

Gott möchte, dass wir ihn bitten. Er freut sich darüber. Und er verspricht, unsere Bitten zu erfüllen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das unterschiedlich erlebe: manchmal erhört Gott meine Gebete, andermal nicht. Warum ist das so?

In der Bibel wird Gottes Versprechen, unsere Gebete zu erhören, an ein paar Bedingungen geknüpft. Mein Gebet soll zum Beispiel nicht selbstsüchtig sein. Ich soll nicht versuchen, mich mit meinem Gebet vor anderen zur Schau zu stellen. Ich soll auch nicht denken, dass ich Gott mit vielen Worten und ausgefeilten Formulierungen beim Beten beeindrucken könnte. Und schließlich weiß Gott natürlich, was besser für mich ist, und erhört mich manchmal einfach nicht, weil es mir schaden würde.

Aber ich glaube, die wichtigste Bedingung steht in dem Vers oben: ich muss glauben, dass Gott mich erhört. Wenn ich das gar nicht glaube und erwarte, brauche ich gar nicht erst zu beten.

Ich möchte mehr und mehr daran festhalten, dass Gott mein Gebet erhört. Ich möchte daran glauben und im Vertrauen darauf beten. Dabei hilft es mir, wenn ich diese Verheißungen in der Bibel immer wieder mal lese. Vielleicht hilft dir das ja auch. Hier sind noch ein paar Verse:

„Ihr werdet alles bekommen, wenn ihr Gott im Glauben darum bittet.“ (Matthäus 21,22)

„Und weil wir wissen, dass Gott all unsere Gebete hört, dürfen wir sicher sein, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten.“ (1. Johannes 5,15)

„Rufe zu mir, dann will ich dir antworten.“ (Jeremia 33,3)

„Bittet Gott, und er wird euch geben!“ (Matthäus 7,7)

Seid gesegnet

Melanie