Wunderbar gemacht – trotz Schwächen

Einen gesegneten Samstag!

„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139,13-14)

Weißt du, dass Gott sich über dich freut? Wenn er dich ansieht, lächelt er. Wenn er dich beobachtet, geht sein Herz auf. Warum? Weil er dich wunderbar geschaffen hat.

Als du im Bauch deiner Mutter entstanden bist, hat er sich überlegt, wie du sein sollst. Mit ganz viel Liebe hat er bestimmte Eigenschaften, Gaben und Fähigkeiten in dich gelegt. Genau nach seinem Plan. Du bist einzigartig. Und Gott freut sich über dich wie ein Papa über sein Kind.

Ja, Gott hat auch Schwächen in dich hineingelegt. Die stören dich vielleicht. Trotzdem steht über deinem Leben, dass du wunderbar gemacht bist. Die Schwächen sind nicht da, um dich zu ärgern. Du bist nicht weniger wert, nur weil du Schwächen hast. Vielleicht verstehen wir hier auf der Erde nie ganz, warum Gott uns auch Schwächen gegeben hat. Aber wenn die Bibel sagt, du bist wunderbar gemacht, gilt das – trotz Schwächen!

Ich wünsche dir, dass du dich so annehmen kannst, wie Gott dich geschaffen hat. Mit deinen Stärken und Schwächen. Denn Gott hat sich etwas dabei gedacht.

„Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein.“ (Jesaja 62,5)

Sei gesegnet

Melanie

Sorgen abgeben

Einen gesegneten Samstag!

Machst du dir manchmal Sorgen? Vielleicht ums Geld? Vielleicht um Sicherheit und Stabilität? Ich mache mir meist eher Sorgen um unsere Kinder mit ihren ganz verschiedenen Baustellen. Sorgen hat wohl jeder Mensch.

Letztes Wochenende wies jemand mich auf Philipper 4,6-7 hin:

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.“

Ich muss und soll mir keine Sorgen machen. Ich soll stattdessen zu Gott beten, ja, ihn um Hilfe anflehen. Das ist mehr als ein tägliches Routine-Gebet: „Herr, segne auch meine Kinder.“ Es bedeutet, mein Herz so richtig vor meinem himmlischen Papa auszuschütten. In Gebet und Flehen. Wie ein Kind, das seinen Vater um Hilfe anbettelt, weil es wieder mal etwas alleine nicht schafft. Gott freut sich, wenn wir mit unseren Sorgen zu ihm kommen.

Und dann steht da noch was von danken, und zwar in direktem Zusammenhang: „lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.“ Meistens stellen wir uns eher diese Reihenfolge vor: Gebet – Gebetserhörung – Dank. Hier steht aber: Gebet und Dank – Frieden.

So möchte ich es mehr und mehr tun. Wenn mich etwas bedrückt, ich mir Sorgen mache, möchte ich es an Gott abgeben. Ich muss mir gar nicht selbst den Kopf zerbrechen. Gott ist doch da und kümmert sich! Und ich möchte Gott gleichzeitig danken. Ich weiß zwar noch nicht, wie das Ergebnis aussieht, wann und wie er mein Gebet erhört. Aber ich weiß, dass er sich kümmert. Das reicht. Dadurch kann ich Frieden über diese Angelegenheit haben.

„Papa, du siehst meine Sorge um …. Übernimm du und kümmere dich drum. Ich danke dir von ganzem Herzen dafür. Ich liebe dich!“

Sei gesegnet

Melanie

Auf der Seite des Siegers

Einen gesegneten Samstag!

Hast du manchmal Angst? Angst vor einer bestimmten Situation? Angst vor der Zukunft? Oder fühlst du dich manchmal schwach und hilflos? Egal, was dir gerade zu schaffen macht – möge der folgende Bibelvers eine Ermutigung für dich sein:

„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!“ (Jesaja 41,10)

Wenn Gott bei dir ist (und das ist er!), brauchst du dich nicht zu fürchten! Wenn er dein Gott ist, brauchst du keine Angst zu haben! Wenn du dich schwach fühlst – er verspricht dich stark zu machen. Er verspricht dich zu schützen. Und zwar mit seiner siegreichen Hand. Das heißt, egal, was für ein Kampf da gerade um dich herum oder in dir drin tobt: der Sieg gehört sowieso schon deinem Gott. Und der ist auf deiner Seite.

Was für eine Ermutigung!

Sei gesegnet

Melanie

Kleine und große Sünden

Einen gesegneten Samstag!

Am Anfang der Bibel lesen wir, wie Kain seinen Bruder Abel umbringt. Die Folge ist, dass Kain von Gott getrennt leben muss:

„Dann verließ Kain die Nähe des HERRN.“ (1. Mose 4,16)

Kain sündigt und diese Sünde steht zwischen ihm und Gott. Dieses Prinzip gilt auch heute noch. Nun, Mord ist ja auch eine ziemlich schlimme Sache … Gilt das auch für „kleine“ Alltagssünden? Kleine Lügen, ein böses Wort, negative Gedanken? Heißt es deswegen dann: „Dann verließ Melanie die Nähe des Herrn.“?

Im Kapitel zuvor sündigen Kains Eltern Adam und Eva, indem sie eine Frucht essen, die Gott ihnen verboten hatte. Die Folge ist ebenfalls, dass sie aus der engen Gemeinschaft mit Gott fort müssen:

„Darum schickte er ihn aus dem Garten Eden fort.“ (1. Mose 3,23)

Das war hart. Die Frucht essen war doch im Grunde nur wie Süßigkeiten stibitzen! Und doch bestraft Gott Adam und Eva für diese scheinbar kleine Sünde. Sie müssen den Garten Eden verlassen. Die enge Beziehung zu Gott ist vorbei.

Gott möchte, dass wir ihm gehorchen. In kleinen und großen Dingen. Jeglicher Ungehorsam Gott gegenüber steht zwischen Gott und uns.

Wie dankbar bin ich, dass Gott seinen Sohn Jesus geschickt hat, der am Kreuz für all unsere Sünden bezahlt hat. Durch ihn können wir wieder in die Gemeinschaft mit Gott kommen, wieder eine Beziehung zu ihm haben. Aber das ist kein Automatismus. Egal welche Sünde zwischen Gott und uns steht: wir müssen bewusst die Vergebung durch Jesus in Anspruch nehmen, damit die Beziehung mit Gott wieder hergestellt wird.

Sei gesegnet

Melanie

Gott sucht dich

Einen gesegneten Samstag!

Nachdem Gott die wunderschöne Erde mit all den Pflanzen und Tieren geschaffen hat, lesen wir in der Bibel:

Dann sagte Gott: „Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist.“ (1. Mose 1,26)

Die Erde wäre auch ohne den Menschen wunderschön gewesen. Die Tiere hätten uns nicht gebraucht. Die Pflanzen wären auch ohne uns gewachsen. Warum hat Gott also noch den Menschen geschaffen? Weil Gott uns als sein Gegenüber haben wollte. Er wollte die wunderbare Schöpfung mit uns gemeinsam genießen, sich mit uns zusammen darüber freuen. Er wollte eine Beziehung zu uns haben.

In der Bibel lesen wir, wie Gott in der Geschichte immer wieder die Beziehung zu den Menschen sucht. Er spricht zu ihnen, er segnet sie, er leitet sie, er versorgt sie. Das ist auch heute noch so. Er sucht auch heute noch die Nähe zu uns. Dafür hat er uns ja geschaffen. Das ist unsere Bestimmung.

Wie ist das bei dir? Lebst du dieser Bestimmung gemäß? Lebst du die Beziehung mit Gott? Lebst du in Gemeinschaft mit Gott?

Gott sucht dich!

Sei gesegnet

Melanie

Gott spricht

Einen gesegneten Samstag!

Im ersten Buch der Bibel ist beschrieben, wie Gott die Erde macht. Sie ist mit all ihren Pflanzen, Tieren, den Ökosystemen, der Sonne als Wärmequelle usw. ein absolutes Meisterwerk und ein wunderbarer Lebensraum für uns Menschen. Genial, wie Gott sich das alles ausgedacht hat!

Für Gott war die Schöpfung der Erde keine lange, mühselige Arbeit, mit viel Anstrengung. Er überlegte sich einfach, was er schaffen wollte, sprach es aus und da war es:

„Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“ (1. Mose 1,3)

Gott sprach und es geschah. Den gleichen Satz lesen wir in der Schöpfungsgeschichte mehrmals. Was für ein wunderbarer Gott, der sich so etwas ausdenkt! Was für ein mächtiger Gott, der es nur sagen muss und es geschieht!

Gott spricht und es geschieht. Das gilt auch heute noch. Wenn Gott in unserem Leben oder an unseren Lebensumständen etwas ändern will, ist das für Gott keine lange, mühselige Arbeit. Auch da muss Gott nur ein Wort sprechen, den Befehl geben. Und es wird geschehen. Der Gott, der sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht, ist immer noch derselbe.

Lasst uns diesem wunderbaren, allmächtigen Gott vertrauen. Ich bin gespannt, was er heute tut. Denn er ist immer noch am Werk!

Seid gesegnet

Melanie

Das Wichtigste

Einen gesegneten Samstag!

Beim Lesen der Johannesbriefe fällt mir auf, wie sehr sich Johannes darüber freut, wenn andere so leben, wie Gott es möchte:

„Ich habe mich sehr gefreut, dass ich unter deinen Kindern solche gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, nach dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.“ (2. Johannes 4)

„Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln.“ (3. Johannes 4)

Johannes ist absolut begeistert, wenn er hört und sieht, dass jemand nach Gottes Willen leben möchte. Ist das nur Johannes‘ Eigenart oder Vorliebe? Oder ist das wirklich eins der wichtigsten Dinge im Leben?

Würde Johannes sich genau so freuen, wenn er von einem dieser Menschen hören würde, dass er Karriere gemacht und finanziell ausgesorgt hat? Oder wenn er hört, dass jemand nach langer Krankheit wieder gesund ist? Oder dass jemand eine Familie gegründet hat? Nein, seine größte Freude ist, wenn jemand sein Leben nach Gottes Willen ausrichtet.

Was ist im Leben unserer Kinder oder anderer uns nahestehenden Personen das Wichtigste? Was ist in meinem und deinem Leben das Wichtigste? Karriere, Familie, Gesundheit? Nein, es ist die Beziehung zu Gott. Wenn die stimmt, kümmert Gott sich um den Rest. Ja, auch Kinder Gottes erleben Herausforderungen, Probleme, Krankheit. Aber wenn jemand versucht, nach dem Willen Gottes und vor allem mit Gott zu leben, kann er all diese Dinge mit Gott angehen. Dann ist er damit nicht mehr allein, sondern hat Hilfe vom liebenden Papa im Himmel, der alle Dinge in der Hand hat und alles kann.

Ich freue mich von ganzem Herzen, wenn du dein Leben nach Gott ausrichtest.

Sei gesegnet
Melanie

Liebe und Gehorsam

Einen gesegneten Samstag!

Überall in der Bibel finden wir die Aufforderung, andere Menschen (vor allem andere Kinder Gottes) zu lieben. Gleichzeitig sollen wir natürlich Gott lieben. Auch das steht ganz oft in er Bibel. Über die wiederholte Aufforderung, Gottes Wort zu halten (sprich: Gott zu gehorchen) habe ich auch schon häufiger geschrieben. Beim Lesen des 1. Johannes-Briefes war ich jetzt überrascht, wie deutlich diese drei Aufforderungen dort in Zusammenhang gebracht werden:

„Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten.“ (1. Johannes 4,21; 5,2+3)

Gott lieben, die Mitmenschen lieben und Gottes Gebote halten gehört zusammen. Man kann nicht das eine ohne das andere tun.

Wenn ich zwar meine Mitmenschen liebe, aber Gott in anderen Bereichen nicht gehorche, liebe ich Gott nicht wirklich. Sonst würde ich aus Liebe zu meinem Papa im Himmel tun, was er sagt. Und wenn ich ihm nicht gehorche, leidet auch meine Liebe zu anderen Menschen darunter.

Wenn ich zwar Gott liebe und versuche, so zu leben, wie er es möchte, aber lieblos zu anderen Kindern Gottes bin, fehlt auch etwas. Dann ist meine Liebe zu Gott wohl nicht sehr tiefgehend.

Diesen Zusammenhang möchte ich mehr und mehr verinnerlichen. Ich möchte Gott von ganzem Herzen lieben. Und aus dieser Liebe zu ihm heraus möchte ich tun, was er sagt, ihm gehorsam sein. Ich möchte mich von seiner Liebe immer mehr füllen lassen, sodass sie aus mir heraus zu anderen Menschen fließt. Denn das alles gehört zusammen: Gott lieben, andere Menschen lieben, Gott gehorchen.

Sei gesegnet

Melanie

Tatkräftige Liebe

Einen gesegneten Samstag!

In der Bibel finden wir an vielen verschiedenen Stellen das Gebot Gottes, einander zu lieben.

„Und so lautet Gottes Gebot: Wir sollen an seinen Sohn Jesus Christus glauben und einander so lieben, wie Christus es uns aufgetragen hat.“ (1. Johannes 3,23)

Was bedeutet es, einander zu lieben? Muss ich tatsächlich allen Menschen gegenüber positive Gefühle haben? Meine Gefühle kann ich nicht immer steuern. Wie sieht diese Nächstenliebe aus? Im Johannesbrief heißt es auch:

„Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit.“ (1. Johannes 3,18)

Wir sollen nicht mit leeren Worten lieben, sondern mit Taten. Es geht also gar nicht um Gefühle. Auch nicht um nette Worte. Das befreit mich. Nächstenliebe ist ganz praktisch. Es ist die Entscheidung, dem anderen Gutes zu tun. Menschen zu helfen. Für andere Menschen ein Segen zu sein. Und das kann ich unabhängig davon, ob ich nette Gefühle dem anderen gegenüber habe oder nicht.

Häufig ist mir gar nicht bewusst, dass es tatsächlich ein Gebot Gottes ist, anderen Gutes zu tun. Wenn ich anderen Menschen dadurch Liebe zeige, gehorche ich Gott. Das können Familienangehörige sein, Freunde, Bekannte, Nachbarn, aber auch Fremde in der Stadt, an der Kasse im Supermarkt oder in anderen Ländern.

Ich möchte immer mehr lernen, andere zu lieben, wie Gott das von mir möchte. Mit Taten.

Seid gesegnet

Melanie

Gott gebraucht auch Schlechte Dinge

Einen gesegneten Samstag!

Wenn es uns gut geht, danken wir Gott dafür. Und das ist richtig so. Aber was ist, wenn es uns schlecht geht? Was ist mit den negativen Dingen im Leben? Kommen auch die von Gott?

Nein. Viele Dinge geschehen einfach, weil die Menschheit sich von Gott abgewandt hat. Gott zwingt uns nicht, nach seinem Willen zu leben. Dadurch geschieht Böses und Menschen fügen einander Leid zu. Aber Gott sitzt nicht hilflos daneben und trauert darüber. Stattdessen nutzt er aktiv auch negative Dinge zum Guten:

„Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.“ (Römer 8,28)

Nicht alles, was in deinem Leben passiert, kommt von Gott. Vielleicht hast du Schlimmes erlebt. Dein Papa im Himmel weiß darum. Er hält dich. Er trägt dich. Und er kann die negativen Dinge in deinem Leben gebrauchen, um dich wachsen zu lassen. Um dich näher zu ihm zu ziehen. Um dich zu segnen. Um dich zum Segen für andere werden zu lassen.

Manchmal siehst du das nicht gleich. Aber er hat es versprochen. Glaube ihm!

Sei gesegnet

Melanie