Gott erhört Gebet

Einen gesegneten Samstag!

In der Bibel lesen wir immer wieder, dass Gott unsere Gebete erhören wird.

Jesus verspricht zum Beispiel: „Deshalb sage ich euch: Um was ihr auch bittet – glaubt fest, dass ihr es schon bekommen habt, und Gott wird es euch geben!“ (Markus 11,24)

Gott möchte, dass wir ihn bitten. Er freut sich darüber. Und er verspricht, unsere Bitten zu erfüllen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das unterschiedlich erlebe: manchmal erhört Gott meine Gebete, andermal nicht. Warum ist das so?

In der Bibel wird Gottes Versprechen, unsere Gebete zu erhören, an ein paar Bedingungen geknüpft. Mein Gebet soll zum Beispiel nicht selbstsüchtig sein. Ich soll nicht versuchen, mich mit meinem Gebet vor anderen zur Schau zu stellen. Ich soll auch nicht denken, dass ich Gott mit vielen Worten und ausgefeilten Formulierungen beim Beten beeindrucken könnte. Und schließlich weiß Gott natürlich, was besser für mich ist, und erhört mich manchmal einfach nicht, weil es mir schaden würde.

Aber ich glaube, die wichtigste Bedingung steht in dem Vers oben: ich muss glauben, dass Gott mich erhört. Wenn ich das gar nicht glaube und erwarte, brauche ich gar nicht erst zu beten.

Ich möchte mehr und mehr daran festhalten, dass Gott mein Gebet erhört. Ich möchte daran glauben und im Vertrauen darauf beten. Dabei hilft es mir, wenn ich diese Verheißungen in der Bibel immer wieder mal lese. Vielleicht hilft dir das ja auch. Hier sind noch ein paar Verse:

„Ihr werdet alles bekommen, wenn ihr Gott im Glauben darum bittet.“ (Matthäus 21,22)

„Und weil wir wissen, dass Gott all unsere Gebete hört, dürfen wir sicher sein, dass er uns gibt, worum wir ihn bitten.“ (1. Johannes 5,15)

„Rufe zu mir, dann will ich dir antworten.“ (Jeremia 33,3)

„Bittet Gott, und er wird euch geben!“ (Matthäus 7,7)

Seid gesegnet

Melanie

Wer mich liebt, der wird mein Wort halten

Einen gesegneten Samstag!

In christlichen Kreisen sind viele der Meinung, die Gebote Gottes waren nur für die Zeit des Alten Testaments. Im Neuen Testament, so heißt es, regiert die Gnade Gottes. Sprich: „Ich kann leben, wie ich will. Na gut, ich sollte nett und freundlich sein, weil man das als Christ halt so macht. Aber viel mehr erwartet Gott nicht von mir. Er ist ja gnädig und vergibt! Also ist es nicht schlimm, wenn ich seine Gebote nicht halte.“ In Kindergottesdiensten wird Jesus dann als „bester Freund“ vorgestellt. Er ist da, um zu helfen und um Sünden zu vergeben. Von Gehorsam und Gottes Geboten redet man nicht so gerne, weil das so gesetzlich klingt.

Nun, auch im Neuen Testament steht viel über Gehorsam. Lesen wir, was Jesus selbst sagt:

„Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann seid ihr wirklich meine Jünger.“ (Johannes 8,31)

„Wer meine Gebote annimmt und danach lebt, der liebt mich wirklich.“ (Johannes 14,21)

„Wer mich liebt, der wird mein Wort halten.“ (Johannes 14,23a)

Wenn Jesus hier von Geboten oder seinem Wort redet, meint er damit nicht nur eine konkrete Anweisung, die er gerade gegeben hat, sondern das Wort Gottes insgesamt. Gott erwartet nach wie vor Gehorsam von seinen Kindern. Das gehört zum Kind-Gottes-Sein genauso dazu wie Gottes Liebe, Gottes Gnade und Vergebung.

Jesus ist eben nicht nur mein bester Freund. Er ist der Sohn Gottes, mein Herr, mein König. Ich bin ein Kind Gottes, das seine Liebe und Fürsorge genießt. Aber ich bin auch eine Dienerin Gottes, die tun möchte (und muss!), was er sagt.

Geht es dir in deiner Beziehung zu Gott vor allem um seine Liebe, seine Hilfe und Fürsorge? Oder bist du auch bereit, Gott zu gehorchen? Lies die Bibel und tu, was Gott sagt. Denn dann bist du wirklich Jesus‘ Jünger. Dann liebst du ihn wirklich.

Sei gesegnet

Melanie

Pfingsten

Einen gesegneten Samstag!

Von ganzen Herzen wünsche ich euch ein frohes Pfingstfest! Um diese Zeit vor etwa 2000 Jahren geschah etwas wunderbares. Da schickte Gott seinen Geist, den Heiligen Geist, auf die Erde. Seitdem lebt er in jedem Menschen, der sein Leben Gott gegeben hat und ein Kind Gottes geworden ist.

„So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt.“ (Apostelgeschichte 2,4)

Gott hatte den Menschen Jahrhunderte vorher seine Gebote gegeben, die Anweisung für das Leben. Das war das, was ursprünglich an Pfingsten gefeiert wurde. Aber wir Menschen schafften es einfach nicht, aus eigener Kraft nach Gottes Willen zu leben. So legte Gott ein Stück von sich selbst, den Heiligen Geist, in uns. Das ging natürlich erst, nachdem Jesus für unsere Sünden gestorben war. Denn Gott ist heilig und sein Geist kann nicht in einem sündigen Menschen leben. Aber wenn ein Mensch durch Jesus Vergebung der Sünden hat, ist er in Gottes Augen heilig. Dann kann auch Gottes Heiliger Geist in ihm leben!

Jesus sagte: „Der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle als Helfer senden wird, er wird euch alles erklären und euch an das erinnern, was ich gesagt habe.“ (Johannes 14,26)

Ich finde es genial, dass Gott uns nicht einfach nur sagt „So und so sollt ihr leben“ und dann erwartet, dass wir das aus eigener Kraft schaffen. Nein, Gott gibt uns auch noch seinen Geist dazu, damit wir ihm auch gehorchen können! Gott erwartet nichts unmögliches von uns, denn bei ihm ist nichts unmöglich. Und wenn ein Teil von ihm, der Heilige Geist, in uns lebt, ist auch bei uns nichts unmöglich. Dann können wir zu seiner Ehre leben. Dann können wir ihm gehorchen!

Lasst uns an diesem Wochenende feiern, dass Gott selbst durch den Heiligen Geist in uns lebt.

Seid gesegnet

Melanie

Gott ist immer gleich

Einen gesegneten Samstag!

„Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer.“ (Hebräer 13,8)

Im Leben gibt es Höhen und Tiefen. Mal läuft es gut, mal schlecht. Mal scheint die Sonne, mal regnet es.

Wie gut, dass das bei Gott nicht so ist! Wie gut, dass Jesus immer derselbe bleibt. Dass er uns immer liebt und immer gute Pläne mit uns hat. Dass er immer barmherzig ist, auch wenn wir mal einen Fehler machen. Dass er uns hält, egal, wie es in unserem Leben oder Herzen aussieht. Auf ihn können wir uns verlassen. Gestern, heute und für immer.

Vielleicht spüren wir seine Liebe nicht immer gleich, aber sie ist da! Vielleicht erkennen wir seine Wegweisung nicht immer, aber er möchte uns immer führen!

Wenn es bei dir mal drunter und drüber geht, darfst du wissen, dass Gott immer derselbe ist. Halte daran fest!

Sei gesegnet

Melanie

Mit Gott wandeln

Einen gesegneten Samstag!

Henoch ist ein großes Vorbild für mich. Wir lesen fast nichts über ihn in der Bibel, aber das Wenige ist ausschlaggebend:

„Henoch wandelte mit Gott.“ (1. Mose 5,22)

Henoch lebte in enger Verbindung mit Gott. Wie das konkret aussah, wissen wir nicht. Aber es muss etwas besonderes gewesen sein, damit es extra so in der Bibel erwähnt wird.

Auch andere Menschen bekommen in der Bibel besondere Auszeichnungen:

Abraham wird „ein Freund Gottes“ genannt. (Jakobus 2,23)

David ist „ein Mann nach dem Herzen Gottes“. (Apostelgeschichte 13,22)

Wie macht man das? Wie wandelt man mit Gott oder wird ein Freund Gottes? Ich glaube, alles steht und fällt damit, wie eng meine Beziehung zu Gott ist. Wenn ich nur ab und zu mal an Gott denke und ansonsten mein eigenes Leben lebe und meine eigenen Entscheidungen treffe, wandle ich nicht wirklich mit Gott. Da hilft auch kein Gottesdienst, kein Bibelleseplan und keine Gebetsliste. Mit Gott wandeln bedeutet, im Alltag mit ihm in Verbindung sein, mich von ihm leiten lassen, auf ihn hören, mit ihm reden. Es ist eine Lebensausrichtung. Es ist ein Lebensziel.

Ich wünsche mir, dass Gott auch von mir sagen kann: Melanie wandelte mit Gott. Und ich glaube, Gott wünscht sich das auch. Er möchte mir sogar dabei helfen!

Setz doch mal deinen eigenen Namen mal ein:

___________ wandelte mit Gott.
___________ ist ein Freund / eine Freundin Gottes.
___________ ist ein Mann / eine Frau nach dem Herzen Gottes.

Wie klingt das für dich? Möchtest du das? Dann lass dich drauf ein. Bitte Gott, dich in diese enge Beziehung zu ihm zu führen.

Sei gesegnet

Melanie

Riesen im Leben

Einen gesegneten Samstag!

Jeden Tag neu verspottete der Philister Goliat das Heer Israels. Er war weit größer und stärker als andere Menschen und die israelischen Soldaten hatten alle Angst vor ihm. Schließlich kam der Hirtenjunge David vorbei und trat diesem „Riesen“ entgegen. Dabei erklärte er laut und deutlich:

„Du, Goliat, trittst gegen mich an mit Schwert, Lanze und Wurfspieß. Ich aber komme mit der Hilfe des HERRN. Er ist der allmächtige Gott und der Gott des israelitischen Heeres. Ihn hast du eben verspottet.“ (1. Samuel 17,45)

David wusste genau, in wessen Namen er unterwegs war. Für ihn war klar, dass Gott ihm gegen Goliat helfen würde, denn Goliat hatte sich über Gott lustig gemacht. So trat David furchtlos gegen Goliat an und besiegte ihn mit seiner einfachen Hirtenschleuder.

Wie oft sehen wir uns einem „Riesen“ gegenüber. Manchmal sind unsere Riesen andere Menschen, weitaus häufiger jedoch Krankheiten, Probleme in der Familie oder auf Arbeit, Geldnot oder was auch immer. Manchmal kämpfen wir dann einsam gegen diesen Riesen an. Aus eigener Kraft. Mit unseren eigenen Waffen. Und wir haben Angst. Wir wissen nicht, ob wir überhaupt eine Chance haben.

Lasst uns stattdessen von David lernen:

David hatte keine Angst. Er wusste, dass Gott stärker war als jeder Riese. Gott ist auch stärker als die Riesen in deinem und meinem Leben! Ich selbst mag zu schwach, zu unwissend, zu machtlos sein, um es mit dem Riesen aufzunehmen. Aber Gott ist stark, allwissend und allmächtig!

David kämpfte hier nicht für seine eigene Ehre, sondern für Gottes Ehre. Gerade wenn ich einem Riesen gegenüberstehe, habe ich häufig Angst um mich, meine Ehre, meine Familie usw. Aber wenn ich in enger Beziehung mit Gott lebe, gehen alle meine Probleme auch Gott etwas an. Dann geht es auch um Gottes Ehre, denn ich bin doch sein Kind! Ich weiß also, dass Gott auf meiner Seite steht! Und so muss ich nicht alleine kämpfen. Gott kämpft mit und für mich!

Welchen Riesen stehst du gerade gegenüber?

Zieh nicht allein in den Kampf! Geh mit Gott und im Namen Gottes! So wird der Riese fallen!

Sei gesegnet

Melanie

Regeln reichen nicht

Einen gesegneten Samstag!

Letzten Samstag schrieb ich, dass wir lieber Gott gehorchen sollten, als menschlichen Traditionen zu folgen. Gerade las ich einen Text, der sehr gut dazu passt:

„Jesus ging in den Tempel. Dort jagte er die Händler und Käufer hinaus; die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenverkäufer stieß er um. […] Zur Erklärung rief Jesus den Menschen zu: »Ihr wisst doch, was Gott in der Heiligen Schrift sagt: ›Mein Haus soll für alle Völker ein Ort des Gebets sein‹, ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!«“ (Markus 11,15-17)

Gott hatte den Tempel erbauen lassen, damit Menschen ihm dort begegnen. Im Lauf der Zeit war das Tempelleben mit vielen menschlichen Traditionen gefüllt worden. Händler machten im Tempel ihre Geschäfte mit Opfertieren. Geldwechsler verdienten dort ihren Lebensunterhalt. Und die Menschen dachten, wenn sie brav dort ihr Geld wechselten und dort ihr Opfertier kauften, stünden sie vor Gott gut da. Die Begegnung mit Gott war nebensächlich geworden.

Und was tat Jesus? Er stieß die Verkaufstische um, trieb die Händler samt ihren Tieren hinaus und sprach Klartext. Er war wütend und traurig. Ihm ging es nicht darum, dass die Menschen im Tempel ihr Geld in die richtige Währung für die (menschengemachte) Tempelsteuer wechselten, sondern darum, dass sie Gott suchten.

Im Mittelalter war in der katholischen Kirche ähnliches passiert. Es gab unzählige menschengemachte Regeln. Die Menschen dachten, zwischen ihnen und Gott sei alles in Ordnung, wenn sie diese befolgten! Dadurch verpassten viele eine innige Beziehung zu Gott!

Wir leben weder zurzeit des Tempels noch im Mittelalter. Aber auch heute denkt manch einer, er müsse nur genügend Regeln befolgen, damit er vor Gott gut dasteht: in der Bibel lesen, freundlich sein, genug beten, Geld spenden, mitarbeiten. Das sind alles gute Dinge. Aber dadurch entsteht nicht notwendigerweise eine Beziehung zu Gott. Die entsteht nicht durch das Befolgen von Regeln, sondern dadurch, dass ich ganz persönlich Gott suche.

Nimm dir heute Zeit dafür!

Sei gesegnet

Melanie

Gottes Gebot oder Tradition

Einen gesegneten Samstag!

Mich beschäftigt immer wieder folgende Frage: Wie viele „christliche“ Regeln und Traditionen kommen tatsächlich von Gott und wie viele sind menschengemacht?

Gerade las ich in Markus 7, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten, also die religiösen Autoritäten zu der Zeit, die Jünger von Jesus kritisierten. Diese wuschen sich vor dem Essen die Hände nicht so, wie das bei den Juden üblich war. Darüber waren die Pharisäer entsetzt. Sie hielten die jüdischen Traditionen zum Händewaschen für Gottes Gebot. Und dementsprechend war es für sie Sünde, wenn jemand sich nicht daran hielt.

Jesus sagte daraufhin über die Pharisäer:
„Ihre Frömmigkeit ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben. Ja, ihr schenkt Gottes Geboten keine Beachtung und haltet euch stattdessen an menschliche Überlieferungen!“ (Markus 7,7-8)

Wo machen wir das in christlichen Kreisen heute so? Wo gelten unsere menschlichen Gesetze als Gebote Gottes?

Ein Beispiel: Früher „wusste“ ich, dass ein guter Christ sich jeden Morgen Zeit zum Bibellesen und Beten nimmt. Ich hatte gelernt, dass das Gottes Wille ist, also ein Gebot Gottes. Erst später verstand ich, dass Gott mir in der Bibel nicht vorschreibt, wann und wieviel ich Bibellesen muss, sondern dass es um meine Beziehung zu ihm geht.

Noch ein Beispiel: Kinder in christlichen Kreisen lernen recht früh, dass man beim Beten die Hände faltet und die Augen schließt. In der Bibel steht gar nichts davon.

Mit der Zeit erkannte ich viele andere Dinge, kleine und große, die in christlichen Kreisen als Gottes Gebote gelten, von denen aber nichts in der Bibel steht. Und ich gehe davon aus, dass ich noch viele christliche Traditionen für Gottes Gebot halte, die es gar nicht sind. Deshalb möchte ich mehr und mehr in der Bibel nachforschen, was Gott wirklich von mir möchte. Das ist Arbeit. Es wäre einfacher, mich einfach nach dem zu richten, was in christlichen Kreisen üblich ist. Aber ich möchte Gottes Willen tun und nicht menschengemachte Regeln befolgen.

Gott hat dir seine Gebote gegeben. Lies selbst nach.
Sei gesegnet
Melanie

Gott, ich verstehe dich nicht

Einen gesegneten Samstag!

Die Jünger waren drei Jahre lang mit Jesus unterwegs. Sie waren dabei, als er predigte, als er Wunder tat, als er mit den Schriftgelehrten diskutierte, usw. Trotz dieser intensiven Zeit verstanden sie Jesus oft nicht.

„Als seine Jünger aus der Stadt zurückkamen, wunderten sie sich, dass er mit einer Frau redete.“ (Johannes 4,27)

„Entsetzt und erstaunt sagten die Jünger zueinander: ‚Was ist das für ein Mensch? Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm, wenn er es befiehlt!‘“ (Lukas 8,25)

„Doch die Jünger verstanden nicht, was er da sagte, und trauten sich auch nicht, ihn zu fragen.“ (Markus 9,32)

Diese Verse zeugen vom Unverständnis der Jünger. Und was tut Jesus? Manchmal tadelt er das Unverständnis der Jünger. Aber er geht weiter seinen Weg mit ihnen. Er lässt sie nicht fallen. Er nimmt sie so an, wie sie sind – mit all ihren Fragen und Zweifeln.

Auch der Schreiber von Psalm 139 fühlte sich überfordert damit, Gott wirklich zu begreifen:

„Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir.“ (Psalm 139,17-18)

Er kann Gott nicht wirklich verstehen. Doch er kommt zu dem Schluss: Egal, wie lange er über Gott nachgrübelt – am Ende ist er immer noch bei ihm. Er kann bei Gott bleiben, mit ihm leben – auch wenn er ihn nie ganz begreifen kann.

Das galt für den Schreiber des Psalms. Das galt für die Jünger. Und das gilt auch für mich. Ich lebe schon über 30 Jahre mit Gott. Ich lese viel in der Bibel. Ich lerne ihn immer besser kennen. Und doch gibt es immer noch viele Dinge, die ich nicht begreife. Manche Bibelstellen verstehe ich einfach nicht. Manchmal verstehe ich einfach nicht, warum Gott so handelt, wie er es tut. Aber das ist egal. Am Ende bin ich noch immer bei ihm. Ich kann ihm vertrauen und mit ihm leben – trotz aller Fragen, die offen bleiben. Wie der Schreiber des Psalms. Wie die Jünger.

Das gleiche gilt auch für dich.

Sei gesegnet

Melanie

Jesus starb für dich!

Einen gesegneten Samstag!

„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53,5)

Als Jesus am Kreuz starb, war das kein Unfall. Bei vielen Leuten las ich gestern im Status: „Es waren nicht die Nägel, die Jesus am Kreuz festhielten, sondern seine unermessliche Liebe.“ Jesus hat diesen Tod freiwillig auf sich genommen, um für uns den Weg zurück zu Gott freizumachen.

Gott hatte den Menschen als sein Gegenüber geschaffen. Er wollte eine Beziehung zu ihm haben, in enger Gemeinschaft mit ihm leben. Aber die Menschen sündigten und zerstörten dadurch die Beziehung zu Gott. Gott ist heilig und kann keine Sünde in seiner Gegenwart dulden. So war es aus mit dieser innigen Gemeinschaft mit Gott. Die Sünde stand zwischen Mensch und Gott und musste erst aus der Welt geschafft werden. Sie musste bestraft werden. Das geschah durch Jesus‘ Tod.

„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“

Das gilt auch für dich. Jesus ist für dich gestorben. Deine Sünde zählt nicht mehr. Deine Sünde steht nicht mehr zwischen dir und Gott. Gott kann dich wieder annehmen und du kannst wieder eine Beziehung zu Gott haben. Du musst es nur annehmen.

Sei gesegnet

Melanie