Es ist ein Geschenk

Einen gesegneten Samstag!

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“ (Epheser 2,8)

Ich denke weiter über den Reformationstag nach. Martin Luther hatte etwas ganz Wichtiges erkannt: dass niemand sich durch gute Taten die Errettung verdienen kann. Niemand wird also durch seinen eigenen Verdienst ein Kind Gottes. Ich kann noch so gut sein, noch so vielen Menschen helfen, noch so viel Geld spenden – es ändert nichts daran, dass ich ein Sünder bin und vor Gott nicht bestehen kann. Es ist reine Gnade, dass Jesus für meine Sünden bezahlt hat. Es ist ein Geschenk, dass Gott mich als sein Kind annimmt. Ich kann nichts dazu beitragen, außer demütig und dankbar dieses wunderbare Geschenk anzunehmen.

Ich habe in letzter Zeit häufig darüber geschrieben, dass wir Gott gehorsam sein sollen, seine Gebote halten sollen. Diese Aufforderung finden wir in der ganzen Bibel immer wieder. Aber ich darf dabei nie vergessen, dass ich mir durch den Gehorsam Gott gegenüber nicht die Errettung verdiene. Erstmal muss ich gerettet sein, ein Kind Gottes sein. Das geschieht nur durch Gottes Gnade und ist ein Geschenk. Danach lerne ich nach Gottes Willen zu leben. Aus Liebe. Aus Dankbarkeit.

Seid gesegnet

Melanie

Persönliche Reformation

Einen gesegneten Samstag!

„Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.“ (Römer 12,2)

Gestern war Reformationstag. Vor über 500 Jahren erkannte Luther, dass die damalige Kirche in einigen Bereichen vom Wort Gottes abgeirrt war und ihre eigenen Lehren verbreitete. Das sprach er an und legte damit den Grundstein für eine neue Kirche, die wieder mehr nach Gottes Wort ausgerichtet war. Luther wollte sich nicht „den Maßstäben dieser Welt“ bzw. den „Maßstäben der Kirche“ anpassen, sondern hören, tun und lehren, was Gott möchte.

In der Geschichte spalteten sich immer wieder Gruppen aus bestehenden Kirchen ab, weil menschengemachte Lehren und Traditionen dort wichtiger geworden waren als Gottes Wille. Es gab immer wieder Anlass für Reformation.

Und heute? Sind unsere heutigen Kirchen und Gemeinden noch auf Gottes Wort ausgerichtet oder haben sich auch dort menschengemachte Regeln und Traditionen eingenistet? Und wie ist das in meinem persönlichen Glaubensleben? Habe ich Ansichten und Traditionen einer Gemeinde oder anderer Menschen übernommen, ohne sie anhand der Bibel zu überprüfen? Habe ich mich irgendwo den Maßstäben dieser Welt oder den Maßstäben einer Gemeinde angepasst ohne zu prüfen, ob das Gottes Wille ist?

„Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird.“

Ich denke, es ist Zeit für eine Reformation in deinem und meinem Leben!

Sei gesegnet

Melanie

Ich will Gott gehorchen

Einen gesegneten Samstag!

Beim Lesen von Psalm 119 fallen mir viele Verse auf, die eine klare Entscheidung ausdrücken.

„Deine Gebote will ich halten“ (Psalm 119,8)
„Ich will dein Gesetz halten allezeit, immer und ewiglich.“ (Psalm 119,44)
„Ich will halten die Gebote meines Gottes“ (Psalm 119,115)

Immer und immer wieder erklärt der Schreiber, dass er sich an Gottes Gebote halten will. Wie ist das bei uns?

Viele Menschen lesen die Bibel und finden grundsätzlich gut, was Gott so von seinen Kindern möchte. Und sie bemühen sich, das im Leben umzusetzen. In vielen Bereichen ist das ja auch gar nicht so schwer. Z. B. Nächstenliebe: Freundlich sein. Gutes tun. Das klappt doch meistens ganz gut.

Aber es gibt auch Situationen, in denen wir einfach nicht freundlich oder barmherzig oder gnädig sein wollen. Unser Gegenüber hat es einfach nicht verdient. Von daher bin ich entschuldigt und muss Gottes Gebot nicht gehorchen. Erstmal muss der andere auf mich zukommen!

Gibt es so Situationen in deinem Leben? In deiner Familie? Auf der Arbeit?

Wie geht der Schreiber von Psalm 119 damit um?
Sagt er folgendes?
„Deine Gebote will ich halten – wenn die anderen das auch tun.“
„Ich will dein Gesetz halten allezeit, immer und ewiglich – außer, wenn mein Gegenüber nicht einsieht, dass er falsch liegt.“
„Ich will halten die Gebote meines Gottes – sobald mein Gegenüber sich ändert.“

Oft erklären wir unseren Mangel an gezeigter Liebe, Barmherzigkeit oder Gnade mit dem Fehlverhalten anderer Menschen. Auch mir passiert das: „Die Kinder waren heute anstrengend, ich bin müde und habe zu viel zu tun. Also muss ich nicht auch noch geduldig sein. Das versteht Gott doch.“

Ich möchte mir die Verse aus Psalm 119 zu Herzen nehmen. Ich will Gottes Gebote halten! Ich will mich so verhalten, wie Gott es möchte. Unabhängig von den Umständen. Unabhängig davon, ob mein Gegenüber das auch tut oder nicht.

Sei gesegnet

Melanie

Bibellesen macht klug

Einen gesegneten Samstag!

Bist du weise? Klugheit, Einsicht, Weisheit – das ist ein hohes Gut. Dabei geht es nicht um Schulabschluss und Karriere. Es geht darum, im Leben gut klarzukommen. Weise Entscheidungen zu treffen. Mit anderen Menschen umgehen zu können. Zu wissen, was wann dran ist. Und vieles mehr.

Aber wie erlangt man solche Lebensweisheit? Gestern entdeckten wir im Psalm 119 die Antwort darauf:

„Du machst mich mit deinem Gebot weiser, als meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich habe mehr Einsicht als alle meine Lehrer; denn über deine Zeugnisse sinne ich nach. Ich bin klüger als die Alten; denn ich halte deine Befehle. Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.“ (Psalm 119,98-100.104)

Der Schreiber des Psalms erklärt, dass Gott ihn weise und klug macht, wenn er sich mit seinem Wort beschäftigt und danach lebt. Das gilt für alle Menschen!

Bibellesen und Gottes Anweisungen zu befolgen ist nicht nur gut, um Gott näher kennenzulernen und die Beziehung zu ihm zu vertiefen. Es hilft uns auch im alltäglichen Leben weiter. Wenn wir gelernt haben, auf Gott zu hören, können wir leichter weise Entscheidungen treffen als Menschen, die ohne Gott ihren Weg gehen.

Ich möchte gute Entscheidungen treffen, für mich und meine Familie. Ich möchte weise sein in meiner Lebens-, Alltags- und Freizeitgestaltung. Dazu brauche ich Gott. Das ist ein Grund mehr, die Bibel zu lesen, darüber nachzudenken und danach zu leben!

Sei gesegnet

Melanie

Freude an Gottes Gesetz

Einen gesegneten Samstag!

„Deine Gesetze machen mich glücklich; nie werde ich dein Wort vergessen.“ (Psalm 119,16)

Mein Mann und ich lesen gerade Psalm 119. Es ist der längste Psalm in der Bibel – mit 176 Versen. Und es geht alle 176 Verse lang um Gottes Wort. Der Schreiber ist absolut begeistert davon.

Wenn ich an das Wort Gottes denke, denke ich oft vor allem an die vielen Zusagen Gottes. Daran, dass in der Bibel steht, wie sehr Gott mich liebt, dass er gute Pläne für mich hat. Ich denke an seine Verheißungen und Ermutigungen.

In diesem Psalm werden für das Wort Gottes allerdings ganz andere Begriffe verwendet: Gesetz, Gebote, Mahnungen, Vorschriften, Weisungen, … Solche Begriffe haben für uns in der Regel eher einen negativen Charakter. Wir mögen es nicht, wenn uns jemand sagt, was wir tun sollen. Und doch ist der Schreiber dieses Psalms genau davon begeistert. Er liebt nicht nur Gottes Verheißungen und Ermutigungen, sondern auch seine Gebote. Er freut sich, dass Gott ihm eine konkrete Anleitung für sein Leben gegeben hat. Dass Gott ihm sagt, was richtig und falsch ist. Dass Gott ihm seinen Willen offenbart.

Wie ist das bei dir? Freust du dich an Gottes Geboten und Anweisungen für dein Leben? Oder möchtest du in deinem Christsein eigentlich einfach nur die Liebe Gottes genießen?

Ich entdecke immer mehr, wie wunderbar, spannend, hilfreich und gut Gottes gesamtes Wort ist – die Ermutigungen, Zusagen, Verheißungen, aber auch seine Gebote und Anweisungen. Das eine kann man nicht vom anderen trennen.

„Öffne mir die Augen, damit ich erkenne, welche Wunder dein Gesetz enthält!“ (Psalm 119,18)

Seid gesegnet

Melanie

Ein Opfer für die Sünde

Einen gesegneten Samstag!

Gott ist heilig. Gott kann in seiner Gegenwart keine Sünde dulden, also keine Taten, Worte oder Gedanken, die nicht Gottes Willen entsprechen. Das Problem ist, dass kein Mensch Gottes Maßstäben gerecht werden kann. Wir alle tun, sagen oder denken Dinge, die Gott nicht gefallen. Oder wir geben Gott nicht den Raum in unserem Leben, der ihm zusteht. Auch das ist Sünde. Trotzdem möchte Gott jeden einzelnen von uns als sein Kind annehmen. Zur Zeit des sogenannten Alten Testaments gab es deshalb konkrete Anweisungen, durch welche Tieropfer die Menschen von ihren Sünden rein werden konnten. Nur so konnten sie vor Gott bestehen.

Ich stelle mir dieses ständige Opfer-bringen-müssen von damals recht mühsam vor. Und doch merke auch ich, wie ich mich immer wieder anders verhalte, als Gott das von mir möchte. Da schimpfe ich unnötig rum; da verurteile ich andere Menschen; da habe ich keine Zeit für Gott. Das hört sich nach Kleinigkeiten an. Aber es sind Bereiche, in denen ich Gottes Maßstäben nicht gerecht werde. Wie dankbar kann ich sein, dass Gott vor rund 2000 Jahren eine andere, dauerhafte Lösung für das Sündenproblem geschaffen hat. Da ist nämlich Jesus als unser Opferlamm gestorben und hat alle unsere Sünden auf sich genommen. Dadurch können wir dauerhaft vor Gott rein werden, ohne immer wieder neu ein Tieropfer bringen zu müssen:

„Wie viel mehr wird das Blut von Jesus Christus uns innerlich erneuern und von unseren Sünden reinwaschen! Erfüllt von Gottes ewigem Geist hat er sich selbst für uns als fehlerloses Opfer Gott dargebracht. Darum sind unsere Sünden vergeben, die letztlich nur zum Tod führen, und unser Gewissen ist gereinigt. Jetzt sind wir frei, dem lebendigen Gott zu dienen.“ (Hebräer 9,14)

Ich wünsche dir, dass du dieses Opfer von Jesus annimmst und dich von Gott reinwaschen lässt! Dann kannst du als Kind Gottes mit ihm leben!

Sei gesegnet!

Melanie

Gottes Willen tun

Einen gesegneten Samstag!

„Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen.“
(Psalm 40,9)

Woran denkst du, wenn du zu Gott sagst „Dein Wille geschehe“? Oder was bedeutet es dir, Gottes Willen zu tun, ihm gehorsam zu sein? Fühlst du dich dabei, wie ein Diener oder Knecht, der mehr oder weniger fröhlich gehorcht – weil er es halt muss? Oder tust du Gottes Willen gern, wie es in dem Bibelvers oben heißt?

Von einer Glaubensschwester bekam ich heute Nacht einen Text, indem es genau darum geht. (Die Quelle habe ich leider nicht, kann sie aber bei Interesse herausfinden.) In dem Text heißt es, dass es bei der Aussage „Gottes Wille tun“ um die Freude, das Vergnügen, den Wunsch geht, dem Geliebten zu gefallen! Es ist „der Satz eines Liebenden, der in der Freude des Geliebten lebt.“

Hast du eine solch innige Beziehung zu Gott? Er liebt dich unendlich und freut sich von ganzem Herzen, wenn du ihn auch liebst. Aus dieser Liebe heraus gibt er uns seine Gebote und Anweisungen, die gut für uns sind. Wenn wir ihm nur gehorchen, weil er halt Gott ist und wir es eben tun müssen, geht etwas verloren. Wieviel wertvoller ist es und wieviel mehr Freude macht es, Gott aus tiefer Liebe heraus zu gehorchen!

Ich möchte Gottes Willen tun, weil ich ihn so sehr liebe und ihm gefallen möchte!

Sei gesegnet

Melanie

Danke für das Essen!

Einen gesegneten Samstag!

Als Familie beten wir regelmäßig vor dem Essen. Aber muss man das eigentlich? Steht das in der Bibel? Nun, ein Gebot dazu gibt es in der Bibel nicht. Es war aber üblich und, ich denke, eine sehr gute Angewohnheit. Von Jesus lesen wir sehr häufig, dass er vor dem Essen Gott dafür dankte:

„Als Jesus sich mit ihnen zum Essen niedergelassen hatte, nahm er das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es ihnen.“ (Lukas 24,30)

Auch von Paulus lesen wir das:

„Nachdem Paulus das gesagt hatte, nahm er ein Brot, dankte Gott laut und vernehmlich, so dass alle es hören konnten, brach es in Stücke und begann zu essen.“ (Apostelgeschichte 27,35)

Wir sollten uns Jesus und Paulus zum Vorbild nehmen. Dass wir Gott für alles danken sollen, steht ja nun mal oft genug in der Bibel. Warum also nicht auch für das Essen!?!

Die meisten von uns haben immer genug zu essen. Selbstverständlich ist das nicht. Aber selbst wenn du es als selbstverständlich ansiehst, weil du nie hungern musstest, freut es Gott, wenn du ihm dankbar bist für diese gute Versorgung! Es ist für mich zum Beispiel selbstverständlich, dass ich für meine Familie sorge. Trotzdem freue ich mich sehr, wenn mein Mann oder meine Kinder mir dafür von Herzen Danke sagen.

Für viele ist das Dankgebet vor dem Essen eine Selbstverständlichkeit. Aber auch das heißt leider nicht, dass sie wirklich von Herzen Gott danken. Häufig ist das Beten vor dem Essen eben leider nur noch eine Gewohnheit, vielleicht sogar eine Pflicht, die man schnell erledigt, um essen zu können. Ein heruntergeleiertes Gebet nützt da gar nichts, wenn man es nicht wirklich so meint.

In einer Andacht im Internet las ich gerade die Frage dazu: „Nehmen wir das Essen bewusst aus der Hand Gottes, wenn wir schon eine Minute später nicht mehr wissen, ob wir vor dem Essen gedankt hatten oder nicht?“ So soll es nicht sein. Ich möchte Gott vor dem Essen von ganzem Herzen danke sagen! Nicht aus Gewohnheit, nicht aus Pflicht, sondern aus tiefer Dankbarkeit!

Seid gesegnet

Melanie

Reicht ein Dankeschön?

Einen gesegneten Samstag!

Freundschaften beruhen oft auf Geben und Nehmen. Jemand tut mir einen Gefallen. Ich bedanke mich. Andermal tue ich ihm einen Gefallen. Und er sagt Danke. Das ist selbstverständlich. Wenn jemand immer nur nimmt, aber niemals gibt, stimmt etwas nicht. Da reicht es auch nicht, wenn er regelmäßig „Danke“ sagt.

Wie ist das bei Gott? Gott tut so vieles für uns. Aber reicht es, Gott einfach regelmäßig Danke zu sagen? Oder erwartet auch er eine Art Gegenleistung von uns – wie beim Geben und Nehmen in menschlichen Beziehungen?

Gott hatte das Volk Israel auf spektakuläre Art und Weise aus Ägypten befreit. Er hatte sie durch die Wüste geführt. Er hatte sie versorgt und viele Wunder getan. Nun wollte er ihnen ihr eigenes Land geben. Es gab viel Grund Gott Danke zu sagen. Das taten die Israeliten sicher auch. Mose aber erklärte:

„Nun, ihr Israeliten! Was verlangt der HERR, euer Gott, von euch? Nichts anderes, als dass ihr ihn achtet und immer seinen Wegen folgt, dass ihr ihn liebt und ihm von ganzem Herzen und mit aller Hingabe dient.“ (5. Mose 10,12)

Mose sagte nicht: „Und vergesst nicht, Gott immer wieder Danke zu sagen für die vielen Dinge, die er für euch getan hat!“ Der Dank war selbstverständlich. Aber ein Danke allein reichte nicht aus. Gott hatte so viel für sie getan – und er erwartete auch viel. Liebe. Hingabe. Gehorsam.

Das gleiche gilt auch für dich und mich. Gott hat alles für uns gegeben. Und er erwartet nicht nur ein Dankeschön, sondern alles. Liebe. Hingabe. Gehorsam. Uns selbst.

Seid gesegnet

Melanie

Wenn du Gott lobst, passiert etwas

Einen gesegneten Samstag!

Letzte Woche schrieb ich darüber, dass wir Gott loben sollen. Gott freut sich, wenn wir das tun! Aber ist dir bewusst, dass das Lob Gottes weitere Auswirkungen in der sichtbaren und unsichtbaren Welt hat?

Paulus und Silas waren ausgepeitscht und unschuldig ins Gefängnis gesteckt worden. Was taten die zwei dort? Sie klagten nicht etwa über ihre Situation, sondern sie lobten Gott. Das Ergebnis war gewaltig und unerwartet:

„Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas. Sie lobten Gott mit Liedern, und die übrigen Gefangenen hörten ihnen zu. Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass das ganze Gefängnis bis in die Grundmauern erschüttert wurde; alle Türen sprangen auf, und die Ketten der Gefangenen fielen ab.“ (Apostelgeschichte 16,25-26)

Es gibt weitere Beispiele in der Bibel, wo Gott nach Lobpreis besonders handelt. In 2. Chronik 20 lesen wir z.B., wie Gott die Feinde Judas abziehen ließ, nachdem Gott gelobt wurde. In 1. Samuel 16 lesen wir, wie ein böser Geist König Saul in Ruhe ließ, wenn David in seiner Gegenwart Gott Loblieder sang.

Wenn wir Gott loben, passiert etwas! Vielleicht freut sich Gott so sehr darüber, dass er seinen Kindern einfach etwas Gutes tun und sie besonders segnen möchte, weil sie ihn loben.

Wenn ich Gott lobe, freut er sich darüber. Ein Erdbeben mit offenen Gefängnistüren habe ich daraufhin noch nicht erlebt. Aber ich bin sicher, dass, auch wenn ich Gott lobe, böse Geister fliehen müssen, weil sie das nicht ertragen können. Und das gilt auch für dich.

Wenn du Gott lobst, passiert etwas!

Seid gesegnet

Melanie