Gott, ich verstehe dich nicht

Einen gesegneten Samstag!

Die Jünger waren drei Jahre lang mit Jesus unterwegs. Sie waren dabei, als er predigte, als er Wunder tat, als er mit den Schriftgelehrten diskutierte, usw. Trotz dieser intensiven Zeit verstanden sie Jesus oft nicht.

„Als seine Jünger aus der Stadt zurückkamen, wunderten sie sich, dass er mit einer Frau redete.“ (Johannes 4,27)

„Entsetzt und erstaunt sagten die Jünger zueinander: ‚Was ist das für ein Mensch? Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm, wenn er es befiehlt!‘“ (Lukas 8,25)

„Doch die Jünger verstanden nicht, was er da sagte, und trauten sich auch nicht, ihn zu fragen.“ (Markus 9,32)

Diese Verse zeugen vom Unverständnis der Jünger. Und was tut Jesus? Manchmal tadelt er das Unverständnis der Jünger. Aber er geht weiter seinen Weg mit ihnen. Er lässt sie nicht fallen. Er nimmt sie so an, wie sie sind – mit all ihren Fragen und Zweifeln.

Auch der Schreiber von Psalm 139 fühlte sich überfordert damit, Gott wirklich zu begreifen:

„Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß! Wollte ich sie zählen, so wären sie mehr als der Sand: Am Ende bin ich noch immer bei dir.“ (Psalm 139,17-18)

Er kann Gott nicht wirklich verstehen. Doch er kommt zu dem Schluss: Egal, wie lange er über Gott nachgrübelt – am Ende ist er immer noch bei ihm. Er kann bei Gott bleiben, mit ihm leben – auch wenn er ihn nie ganz begreifen kann.

Das galt für den Schreiber des Psalms. Das galt für die Jünger. Und das gilt auch für mich. Ich lebe schon über 30 Jahre mit Gott. Ich lese viel in der Bibel. Ich lerne ihn immer besser kennen. Und doch gibt es immer noch viele Dinge, die ich nicht begreife. Manche Bibelstellen verstehe ich einfach nicht. Manchmal verstehe ich einfach nicht, warum Gott so handelt, wie er es tut. Aber das ist egal. Am Ende bin ich noch immer bei ihm. Ich kann ihm vertrauen und mit ihm leben – trotz aller Fragen, die offen bleiben. Wie der Schreiber des Psalms. Wie die Jünger.

Das gleiche gilt auch für dich.

Sei gesegnet

Melanie

Jesus starb für dich!

Einen gesegneten Samstag!

„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53,5)

Als Jesus am Kreuz starb, war das kein Unfall. Bei vielen Leuten las ich gestern im Status: „Es waren nicht die Nägel, die Jesus am Kreuz festhielten, sondern seine unermessliche Liebe.“ Jesus hat diesen Tod freiwillig auf sich genommen, um für uns den Weg zurück zu Gott freizumachen.

Gott hatte den Menschen als sein Gegenüber geschaffen. Er wollte eine Beziehung zu ihm haben, in enger Gemeinschaft mit ihm leben. Aber die Menschen sündigten und zerstörten dadurch die Beziehung zu Gott. Gott ist heilig und kann keine Sünde in seiner Gegenwart dulden. So war es aus mit dieser innigen Gemeinschaft mit Gott. Die Sünde stand zwischen Mensch und Gott und musste erst aus der Welt geschafft werden. Sie musste bestraft werden. Das geschah durch Jesus‘ Tod.

„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“

Das gilt auch für dich. Jesus ist für dich gestorben. Deine Sünde zählt nicht mehr. Deine Sünde steht nicht mehr zwischen dir und Gott. Gott kann dich wieder annehmen und du kannst wieder eine Beziehung zu Gott haben. Du musst es nur annehmen.

Sei gesegnet

Melanie

Gott liebt dich!

Einen gesegneten Samstag!

„Denn der Vater selbst liebt euch.“ (Johannes 16,27)

Ist dir bewusst, dass Gott dich ganz persönlich liebt? Er liebt dich mehr, als ein irdischer Vater sein Kind je lieben könnte? Natürlich gehört zur Beziehung zu Gott viel, viel mehr als seine Liebe. Auch deine Reaktion auf Gottes Liebe ist wichtig. Ihm gehorchen. Ihm die Führung in deinem Leben überlassen. Aber manchmal tut es gut, sich einfach mal nur auf Gottes Liebe zu konzentrieren. Sie zu genießen. In seiner Liebe zu baden.

Dazu möchte ich dich heute ermutigen. Gott liebt dich. Er sehnt sich nach dir. Er hat Freude an dir. Er wünscht sich eine Beziehung zu dir, weil du etwas ganz besonderes für ihn bist! Lies mal die folgenden Bibelverse und lass sie auf dich wirken.

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab.“ (Johannes 3,16)

„…, weil dich der HERR, dein Gott, lieb hatte.“ (5. Mose 23,6)

„Gott, unser Vater, der uns seine Liebe geschenkt hat, …“ (2. Thessalonicher 2,16)

„Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt – und wir sind es wirklich!“ (1. Johannes 3,1)

Gott lieb dich!

Sei gesegnet

Melanie

Danke, Gott!

Einen gesegneten Samstag!

„Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.“ (1. Mose 8,10)

Dieser Vers steht für heute in den Losungen. Wir sollen Gott danken, wenn wir genug zu Essen haben. Viele Christen haben die Angewohnheit, vor den Mahlzeiten zu beten. Das ist gut – wenn es denn von Herzen kommt. Das Gebet sollte nicht nur eine religiöse Pflichtübung sein. In diesem Vers ist ehrliche Dankbarkeit Gott gegenüber gemeint.

Wir sollen Gott danken für das gute Land, das er uns gegeben hat, heißt es in dem Vers. Das war speziell an das Volk Israel gerichtet, bevor Gott sie in das Land Kanaan führte. Ich denke aber, wir können den Vers auch auf unser Leben beziehen. Gott hat uns zwar kein eigenes Land gegeben wie dem Volk Israel, dafür aber ganz viele andere Dinge. Wir sollen Gott dafür loben, dass er uns versorgt. Wir sollen Gott loben, dass wir ein Dach über dem Kopf haben. Dass wir genug Kleidung haben. Dass wir ein Auto haben oder anderweitig mobil sind. Usw. Danke, Gott, dass du mir all das gibst!

Jetzt mag jemand einwenden, dass er ja auch hart für all diese Dinge arbeitet. Klar, aber wer hat dir deinen Job gegeben? Wer hat dir Gesundheit gegeben, damit du überhaupt arbeiten kannst? Auch das ist nicht selbstverständlich und ein Geschenk Gottes.

Und wer hat die Erde so geschaffen, dass genügend Nahrung auf den Feldern wächst? Auch das war Gott.

Achte doch heute im Lauf des Tages mal darauf, was Gott dir alles gegeben hast. Und dann sag ihm von Herzen danke dafür.

Sei gesegnet

Melanie

Jesus schläft

Einen gesegneten Samstag!

„Danach stieg Jesus in das Boot und fuhr mit seinen Jüngern weg. Mitten auf dem See brach plötzlich ein gewaltiger Sturm los, so dass die Wellen über dem Boot zusammenschlugen. Aber Jesus schlief.“ (Matthäus 8,23+24)

Nach einem anstrengenden Arbeitstag hatten die Jünger sich auf eine ruhige, erholsame Überfahrt gefreut. Plötzlich kommt ein Sturm auf. Es läuft nicht so, wie geplant und wie erhofft.

Kennst du solche Stürme? Bei uns sah der Sturm letzte Woche so aus, dass alles mögliche kaputt ging: Mixer, Waschmaschine, Auto, Spüle, der Zeh meines Mannes. Andere Dinge waren eh schon länger kaputt. Als ich dann noch eine dicke Erkältung bekam, war die Luft raus. Papa, was soll das? Du bist doch da! Du siehst uns doch und weißt, was wir brauchen! Warum passiert das alles? Warum lässt du das zu?

Ich kann mir vorstellen, dass die Jünger sich die gleiche Frage stellten. Jesus war doch bei ihnen! Warum dieser Sturm? Warum kümmerte sich Jesus nicht darum? In dem Vers oben lesen wir, was Jesus tat: er schlief. War es ihm egal, wie es den Jüngern geht? Sind Gott die Stürme in unserem Leben egal?

„Da liefen die Jünger zu ihm, weckten ihn auf und riefen: ‚Herr, hilf uns, wir gehen unter!‘ Jesus antwortete ihnen: ‚Warum habt ihr Angst? Vertraut ihr mir so wenig?‘ Dann stand er auf und befahl dem Wind und den Wellen, sich zu legen. Sofort hörte der Sturm auf, und es wurde ganz still.“ (Matthäus 8,25+26)

Jesus schlief, aber er hatte trotzdem alles in der Hand. Er tadelt die Jünger, dass sie sich wegen dem Sturm Sorgen machen. Sie hätten wissen müssen, dass Jesus bei ihnen ist und sich um sie kümmert, auch wenn er schläft.

Das ermutigt mich. Ich bin mit meinen Sorgen, meiner Angst vor dem Sturm, nicht alleine. Jesus mag zwar gerade schlafen – sprich: ich sehe Gott gerade nicht am Werk, ich muss den Sturm eine Zeitlang einfach aushalten – aber er ist da! Und er sieht mich und kümmert sich!

So langsam sehe ich, dass Gott den Sturm bei uns stillt. Meine Erkältung ging schnell vorbei. Die Waschmaschine wurde gestern repariert. Der Zeh heilt. So hab ich neuen Mut, dass Gott auch um die anderen Dinge weiß.

Ich möchte lernen, auch in den Stürmen des Alltags meinem himmlischen Vater zu vertrauen. Er ist da. Er ist allmächtig. Er liebt mich. Er kümmert sich um mich. Auch wenn es gerade so aussieht, als ob er schliefe.

Sei gesegnet

Melanie

Gott durch Jesus erkennen

Einen gesegneten Samstag!

Die Jünger von Jesus hatten Hunger nach Gott. Sie wollten verstehen, wie er ist, ihn immer näher kennenlernen, ihm näherkommen. Als einer von ihnen Jesus bittet, ihnen Gott zu zeigen, antwortet er:

„Wer mich gesehen hat, der hat auch den Vater gesehen. […] Mein Vater, der in mir lebt, handelt durch mich.“ (Johannes 14,9-10)

Gott handelt durch seinen Sohn Jesus. Wenn wir uns das Leben von Jesus anschauen, verstehen wir also mehr und mehr, wer Gott ist. Wenn wir lesen, wie Jesus die Menschen liebt, erkennen wir Gottes Liebe zu uns. Wenn wir lesen, wie Jesus Menschen heilt, zeigt uns das, wie sehr Gott auch uns helfen möchte. Wenn wir lesen, wie Jesus Sünde klar verurteilt, zeigt uns das, dass Gott heilig ist und keine Sünde duldet – auch bei uns nicht. Wenn wir lesen, wie Jesus den Menschen erklärt, wie sie leben sollen, zeigt uns das Gottes Willen für unser Leben.

Möchtest du Gott besser kennenlernen? Dann beschäftige dich doch mal mehr mit Gottes Sohn, Jesus. Lies die Evangelien, die ersten Bücher des Neuen Testaments, in denen es um das Leben von Jesus geht. Je mehr du Jesus kennenlernst, umso mehr begreifst du, wie dein Vater im Himmel ist.

(Natürlich solltest du nicht dabei stehen bleiben, sondern dann auch die anderen Bücher der Bibel lesen! Ich hatte letzte Woche ja schon geschrieben, dass die ganze Bibel uns hilft, Gott zu verstehen. Aber das Leben von Jesus macht Gottes Wesen für uns noch mal ganz besonders anschaulich.)

Viel Freude beim Lesen der Evangelien!

Seid gesegnet

Melanie

Gott ändert sich nicht

Einen gesegneten Samstag!

Ich lese die Bibel gerade von vorne bis hinten der Reihe nach durch. Gerade bin ich bei Maleachi, dem letzten Buch des Alten Testaments. Ich freue mich sehr auf das Lesen des Neuen Testaments. Die Geschichten sind mir vertrauter. Vieles verstehe ich besser. Vieles liegt mir einfach näher. Im Neuen Testament lesen wir von Jesus, der vom Reich Gottes erzählt, Menschen heilt und sein Leben für uns gibt. Im Alten Testament lesen wir von Gottes Geboten, vom Volk Israel, von Krieg, von Gericht.

Manchmal scheint es, als sei der Gott des Neuen Testaments ein anderer als der des Alten. Viel liebevoller, gnädiger, geduldiger. Ist das so? Hat Gott sich geändert? Nein! Gott ist immer noch derselbe. Das bestätigt die Bibel vielfach, z. B. auch im letzten Buch des Alten Testaments, das ich gerade lese:

„Ich, der HERR, wandle mich nicht.“ (Maleachi 3,6)

Gott ändert sich nicht. Gott hat sich nicht nach 4000 Jahren Menschengeschichte plötzlich überlegt, dass sein Weg mit dem Volk Israel falsch war und er jetzt doch lieber Jesus schickt. Gott hat nicht plötzlich bereut, dass er den Menschen Gebote gegeben hat, und entschieden, dass sie die nicht halten müssen, weil Jesus ja sowieso ihre Sünden vergibt. Der erste und der zweite Teil der Bibel gehören zusammen. Gottes Geschichte mit Israel, die Gebote, Jesus, sein Wirken in der Gemeinde – alles gehört zusammen. All das zeigt uns, wie Gott ist und wie er handelt. Beide Teile der Bibel sind gültig und wichtig.

Gott ändert sich nicht.

Ich möchte Gott von der ganzen Bibel her verstehen. Ich möchte Gott ganz begreifen und mich nicht nur auf die Eigenschaften Gottes konzentrieren, die mir besonders gefallen. Von daher werde ich weiterhin die ganze Bibel lesen.

Seid gesegnet

Melanie

Gott lädt uns ein

Einen gesegneten Samstag!

In Lukas 14 lesen wir von einem König, der ein großes Festessen vorbereitet. Er lädt viele Gäste ein: „Kommt! Alles ist vorbereitet!“ (Vers 17) Die Gäste haben jedoch kein Interesse und finden Ausreden, warum sie nicht kommen können. Dem einen ist sein neu erworbenes Grundstück wichtiger, dem anderen seine Ochsen, die er sich für die Feldarbeit gekauft hat, dem dritten seine Frau.

Der König in dieser Geschichte ist Gott, die Gäste sind wir. Gott lädt uns ein zu seinem Fest. Gott lädt uns ein, zu ihm zu kommen, Zeit mit ihm zu verbringen, Beziehung mit ihm zu leben. Nimmst du die Einladung an? Oder gibt es auch in deinem Leben Dinge, die dir wichtiger sind als Gott? Dein Besitz, deine Arbeit, andere Menschen – wie in der Geschichte? Oder Hobbys, Sport, Handy, Computer? Sorgen, Nöte, Verbitterung? Was steht zwischen dir und Gott? Was hält dich davon ab, wirklich so mit Gott zu leben, wie er es sich wünscht?

In der Geschichte lädt der König schließlich andere Menschen ein. Und sie kommen gerne. Die zuerst Eingeladenen werden ersetzt. Gott braucht sie nicht. Er kommt auch ohne sie klar. Aber er wollte sie dabeihaben und ist zutiefst traurig, dass sie seine Einladung ausgeschlagen haben!

Gott braucht auch dich nicht. Aber Gott will dich! Er will dich in seiner Familie haben. Er will dich als sein Kind. Er will mit dir leben! Nimmst du Gottes Einladung an?

Grundsätzlich habe ich Gottes Einladung angenommen. Ich bin zu Gott gekommen und lebe mit ihm. Allerdings bin auch ich manchmal zu beschäftigt mit meinen alltäglichen Dingen, um wirklich seine Gegenwart zu genießen, mit ihm zu feiern. Da will ich ganz neu drauf achten! Ich möchte Gottes Einladung nicht ausschlagen!

Seid gesegnet

Melanie

Wunderbar gemacht – trotz Schwächen

Einen gesegneten Samstag!

„Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139,13-14)

Weißt du, dass Gott sich über dich freut? Wenn er dich ansieht, lächelt er. Wenn er dich beobachtet, geht sein Herz auf. Warum? Weil er dich wunderbar geschaffen hat.

Als du im Bauch deiner Mutter entstanden bist, hat er sich überlegt, wie du sein sollst. Mit ganz viel Liebe hat er bestimmte Eigenschaften, Gaben und Fähigkeiten in dich gelegt. Genau nach seinem Plan. Du bist einzigartig. Und Gott freut sich über dich wie ein Papa über sein Kind.

Ja, Gott hat auch Schwächen in dich hineingelegt. Die stören dich vielleicht. Trotzdem steht über deinem Leben, dass du wunderbar gemacht bist. Die Schwächen sind nicht da, um dich zu ärgern. Du bist nicht weniger wert, nur weil du Schwächen hast. Vielleicht verstehen wir hier auf der Erde nie ganz, warum Gott uns auch Schwächen gegeben hat. Aber wenn die Bibel sagt, du bist wunderbar gemacht, gilt das – trotz Schwächen!

Ich wünsche dir, dass du dich so annehmen kannst, wie Gott dich geschaffen hat. Mit deinen Stärken und Schwächen. Denn Gott hat sich etwas dabei gedacht.

„Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein.“ (Jesaja 62,5)

Sei gesegnet

Melanie

Sorgen abgeben

Einen gesegneten Samstag!

Machst du dir manchmal Sorgen? Vielleicht ums Geld? Vielleicht um Sicherheit und Stabilität? Ich mache mir meist eher Sorgen um unsere Kinder mit ihren ganz verschiedenen Baustellen. Sorgen hat wohl jeder Mensch.

Letztes Wochenende wies jemand mich auf Philipper 4,6-7 hin:

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.“

Ich muss und soll mir keine Sorgen machen. Ich soll stattdessen zu Gott beten, ja, ihn um Hilfe anflehen. Das ist mehr als ein tägliches Routine-Gebet: „Herr, segne auch meine Kinder.“ Es bedeutet, mein Herz so richtig vor meinem himmlischen Papa auszuschütten. In Gebet und Flehen. Wie ein Kind, das seinen Vater um Hilfe anbettelt, weil es wieder mal etwas alleine nicht schafft. Gott freut sich, wenn wir mit unseren Sorgen zu ihm kommen.

Und dann steht da noch was von danken, und zwar in direktem Zusammenhang: „lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.“ Meistens stellen wir uns eher diese Reihenfolge vor: Gebet – Gebetserhörung – Dank. Hier steht aber: Gebet und Dank – Frieden.

So möchte ich es mehr und mehr tun. Wenn mich etwas bedrückt, ich mir Sorgen mache, möchte ich es an Gott abgeben. Ich muss mir gar nicht selbst den Kopf zerbrechen. Gott ist doch da und kümmert sich! Und ich möchte Gott gleichzeitig danken. Ich weiß zwar noch nicht, wie das Ergebnis aussieht, wann und wie er mein Gebet erhört. Aber ich weiß, dass er sich kümmert. Das reicht. Dadurch kann ich Frieden über diese Angelegenheit haben.

„Papa, du siehst meine Sorge um …. Übernimm du und kümmere dich drum. Ich danke dir von ganzem Herzen dafür. Ich liebe dich!“

Sei gesegnet

Melanie