Gott gebraucht auch Schlechte Dinge

Einen gesegneten Samstag!

Wenn es uns gut geht, danken wir Gott dafür. Und das ist richtig so. Aber was ist, wenn es uns schlecht geht? Was ist mit den negativen Dingen im Leben? Kommen auch die von Gott?

Nein. Viele Dinge geschehen einfach, weil die Menschheit sich von Gott abgewandt hat. Gott zwingt uns nicht, nach seinem Willen zu leben. Dadurch geschieht Böses und Menschen fügen einander Leid zu. Aber Gott sitzt nicht hilflos daneben und trauert darüber. Stattdessen nutzt er aktiv auch negative Dinge zum Guten:

„Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.“ (Römer 8,28)

Nicht alles, was in deinem Leben passiert, kommt von Gott. Vielleicht hast du Schlimmes erlebt. Dein Papa im Himmel weiß darum. Er hält dich. Er trägt dich. Und er kann die negativen Dinge in deinem Leben gebrauchen, um dich wachsen zu lassen. Um dich näher zu ihm zu ziehen. Um dich zu segnen. Um dich zum Segen für andere werden zu lassen.

Manchmal siehst du das nicht gleich. Aber er hat es versprochen. Glaube ihm!

Sei gesegnet

Melanie

Meine Pläne vs. Gottes Pläne

Einen gesegneten Samstag!

„Nun zu euch, die mit großen Worten ankündigen: ‚Heute oder morgen wollen wir in diese oder jene Stadt reisen. […]‘ Ihr wisst ja noch nicht einmal, was morgen sein wird! […] Darum sollt ihr lieber sagen: ‚Wenn der Herr will, werden wir dann noch leben und wollen dieses oder jenes tun.‘ (Jakobus 4,13-15)

Wir Menschen planen gerne. Und das ist gut. Gott hat uns Verantwortung für unser Leben gegeben und wir müssen überlegen, was wir wann machen wollen und wie wir Dinge in die Hand nehmen wollen. Aber wir dürfen eins nicht vergessen: Wir können zwar Pläne machen, aber wir wissen nicht, was morgen sein wird. Vielleicht klappt alles so, wie wir uns das vorstellen. Vielleicht auch nicht.

Zweimal hat uns als Familie in letzter Zeit ein kaputtes Auto einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten unsere Pläne ändern. In beiden Fällen kamen wir zu dem Schluss, dass Gott in der Situation wollte, dass wir zu Hause blieben. Wir konnten das entspannt annehmen und genossen die Zeit zu Hause. (Ich ärgerte mich nur darüber, dass Gott erst unser Auto kaputt machen musste, damit wir ihn verstehen. Hätten wir vorher sein Reden zu unseren Herzen wahrgenommen und verstanden, wäre das billiger gewesen.)

Manchmal ärgert es mich auch, wenn Gott meine Pläne durchkreuzt. Dann denke ich auch weiterhin, dass mein Plan eigentlich der bessere gewesen wäre. Da muss ich wohl noch etwas lernen.

Gott steht über allem. Im Gegensatz zu uns weiß er, was morgen sein wird. Und er weiß, was wir brauchen. Von daher ist es viel sinnvoller, ihn in unsere großen und kleinen Pläne mit einzubeziehen. Wir dürfen und sollen Pläne machen! Aber wir müssen flexibel bleiben, auf Gottes Stimme hören, uns von Gott durch sein Reden oder die Umstände korrigieren lassen und unsere Pläne bei Bedarf anpassen.

Ich möchte meine Pläne mit Gott machen: „Wenn mein Papa im Himmel will, werde ich dieses oder jenes tun.“

Seid gesegnet

Melanie

Ist Gott immer gut?

Einen gesegneten Samstag!

In vielen Bereichen meines Lebens, meiner Familie und meines Umfelds sehe ich Gott am Werk. Ich bin dankbar für das viele Gute, das er schenkt. Aber es gibt auch Bereiche, in denen ich noch nicht sehe, dass Gott handelt. Es gibt Menschen, die mir am Herzen liegen, die ich leiden sehe. Es gibt Situationen, die einfach schlecht sind. Manchmal habe ich dann Zweifel, ob Gott da überhaupt eingreifen möchte. Ob er auch da gute Pläne hat.

Wie kann das sein? Ist Gott mal so, mal so? Hat er nur in manchen Bereichen gute Pläne und andere Dinge sind ihm völlig egal? Kümmert er sich nur um manche seiner Kinder und andere lässt er links liegen? Ein Vers aus dem Jakobusbrief ermutigt mich da sehr:

„Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis.“ (Jakobus 1,17)

Alles, was Gott uns gibt, ist gut! Das ist eine klare Aussage. Ich glaube, dass Gottes Wort wahr ist. Wenn also die Bibel sagt, dass alles, was Gott uns gibt, gut ist und dass Gott sich nicht ändert, stimmt das. Immer. Dann liegt es wohl nicht an Gott, wenn ich den Eindruck habe, dass er nicht wirkt, sondern an meinem Empfinden und meinem Verständnis der Situation.

Ich möchte daran festhalten, dass Gott gut ist und es gut meint. Immer! Auch wenn ich das in einem Bereich nicht sehe.

„Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und wir vertrauen fest auf diese Liebe. Gott ist Liebe.“ (1. Johannes 4,16)

Vertrau auf Gottes Liebe, auch wenn du sie mal nicht spürst!

Sei gesegnet

Melanie

Liebe oder Gericht

Einen gesegneten Samstag!

Wenn ich mich am Samstagmorgen hinsetze, um eine Andacht zu schreiben, weiß ich häufig noch nicht, worüber ich schreibe. Ich möchte mich von Gott inspirieren lassen. Manchmal setze ich mich mit dem Wunsch an den Laptop: „Heute möchte ich über Gottes Liebe schreiben, über seine Gnade, über seine Größe. Etwas richtig ermutigendes!“ Manchmal fühle ich mich dann auch frei das zu tun. Aber es gibt auch Samstage an denen ich mich gedrängt fühle, eher von Gottes Heiligkeit zu schreiben. Davon, dass er sich von uns Gehorsam wünscht. Das kommt nicht bei allen gut an. Auch viele Leser wünsche sich eher ermutigende Impulse von Gottes Liebe und Güte.

Als ich gerade darüber nachdachte, was heute dran sein könnte, musste ich an die Propheten in der Bibel denken. Ich habe vor kurzem Jesaja und Jeremia gelesen. Diese Männer kannten Gott, seine Größe und Herrlichkeit, seine Liebe und Barmherzigkeit. Und ich denke, dass sie den Menschen gerne davon erzählten. Trotzdem schickte Gott sie meistens mit Botschaften von Gericht und Zerstörung zum Volk. Das war alles andere als ermutigend. Aber es war zu der Zeit einfach dran, weil so vieles im Argen lag.

Einmal betete Jeremia:

„Denn sooft ich das Wort ergreife, muss ich schreien: ‚Gewalt und Zerstörung erwarten euch!‘ Deine Botschaft bringt mir nichts als Hohn und Spott.“ (Jeremia 20,8)

Es gibt Zeiten, in denen es dran ist, von Gottes Größe und Liebe zu schreiben oder zu reden. Das gilt für Gemeinde, bei Online-Andachten, privat. Es gibt aber auch Zeiten, in denen es dran ist, Tacheles zu reden. Da muss angesprochen werden, dass Gott manche Dinge einfach nicht gutheißt. Dass wir uns von Gott abgewandt haben. Dass falsche Traditionen sich eingeschlichen haben. Und dass Gott all das nicht einfach so hinnimmt. Das war bei den Propheten so und das ist auch heute noch so.

Wie ist das bei dir? Ist es für dich ok, auch mal über Gottes Heiligkeit, über Gericht, über Sünde nachzudenken? Oder denkst du lieber nur über den liebenden Gott nach, der deine Gebete erhören soll? Beides ist wichtig. Gott ist Liebe. Aber er ist auch heilig. Das eine können wir nicht vom anderen trennen.

Seid gesegnet

Melanie

Es ist ein Geschenk

Einen gesegneten Samstag!

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“ (Epheser 2,8)

Ich denke weiter über den Reformationstag nach. Martin Luther hatte etwas ganz Wichtiges erkannt: dass niemand sich durch gute Taten die Errettung verdienen kann. Niemand wird also durch seinen eigenen Verdienst ein Kind Gottes. Ich kann noch so gut sein, noch so vielen Menschen helfen, noch so viel Geld spenden – es ändert nichts daran, dass ich ein Sünder bin und vor Gott nicht bestehen kann. Es ist reine Gnade, dass Jesus für meine Sünden bezahlt hat. Es ist ein Geschenk, dass Gott mich als sein Kind annimmt. Ich kann nichts dazu beitragen, außer demütig und dankbar dieses wunderbare Geschenk anzunehmen.

Ich habe in letzter Zeit häufig darüber geschrieben, dass wir Gott gehorsam sein sollen, seine Gebote halten sollen. Diese Aufforderung finden wir in der ganzen Bibel immer wieder. Aber ich darf dabei nie vergessen, dass ich mir durch den Gehorsam Gott gegenüber nicht die Errettung verdiene. Erstmal muss ich gerettet sein, ein Kind Gottes sein. Das geschieht nur durch Gottes Gnade und ist ein Geschenk. Danach lerne ich nach Gottes Willen zu leben. Aus Liebe. Aus Dankbarkeit.

Seid gesegnet

Melanie

Persönliche Reformation

Einen gesegneten Samstag!

„Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.“ (Römer 12,2)

Gestern war Reformationstag. Vor über 500 Jahren erkannte Luther, dass die damalige Kirche in einigen Bereichen vom Wort Gottes abgeirrt war und ihre eigenen Lehren verbreitete. Das sprach er an und legte damit den Grundstein für eine neue Kirche, die wieder mehr nach Gottes Wort ausgerichtet war. Luther wollte sich nicht „den Maßstäben dieser Welt“ bzw. den „Maßstäben der Kirche“ anpassen, sondern hören, tun und lehren, was Gott möchte.

In der Geschichte spalteten sich immer wieder Gruppen aus bestehenden Kirchen ab, weil menschengemachte Lehren und Traditionen dort wichtiger geworden waren als Gottes Wille. Es gab immer wieder Anlass für Reformation.

Und heute? Sind unsere heutigen Kirchen und Gemeinden noch auf Gottes Wort ausgerichtet oder haben sich auch dort menschengemachte Regeln und Traditionen eingenistet? Und wie ist das in meinem persönlichen Glaubensleben? Habe ich Ansichten und Traditionen einer Gemeinde oder anderer Menschen übernommen, ohne sie anhand der Bibel zu überprüfen? Habe ich mich irgendwo den Maßstäben dieser Welt oder den Maßstäben einer Gemeinde angepasst ohne zu prüfen, ob das Gottes Wille ist?

„Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird.“

Ich denke, es ist Zeit für eine Reformation in deinem und meinem Leben!

Sei gesegnet

Melanie

Ich will Gott gehorchen

Einen gesegneten Samstag!

Beim Lesen von Psalm 119 fallen mir viele Verse auf, die eine klare Entscheidung ausdrücken.

„Deine Gebote will ich halten“ (Psalm 119,8)
„Ich will dein Gesetz halten allezeit, immer und ewiglich.“ (Psalm 119,44)
„Ich will halten die Gebote meines Gottes“ (Psalm 119,115)

Immer und immer wieder erklärt der Schreiber, dass er sich an Gottes Gebote halten will. Wie ist das bei uns?

Viele Menschen lesen die Bibel und finden grundsätzlich gut, was Gott so von seinen Kindern möchte. Und sie bemühen sich, das im Leben umzusetzen. In vielen Bereichen ist das ja auch gar nicht so schwer. Z. B. Nächstenliebe: Freundlich sein. Gutes tun. Das klappt doch meistens ganz gut.

Aber es gibt auch Situationen, in denen wir einfach nicht freundlich oder barmherzig oder gnädig sein wollen. Unser Gegenüber hat es einfach nicht verdient. Von daher bin ich entschuldigt und muss Gottes Gebot nicht gehorchen. Erstmal muss der andere auf mich zukommen!

Gibt es so Situationen in deinem Leben? In deiner Familie? Auf der Arbeit?

Wie geht der Schreiber von Psalm 119 damit um?
Sagt er folgendes?
„Deine Gebote will ich halten – wenn die anderen das auch tun.“
„Ich will dein Gesetz halten allezeit, immer und ewiglich – außer, wenn mein Gegenüber nicht einsieht, dass er falsch liegt.“
„Ich will halten die Gebote meines Gottes – sobald mein Gegenüber sich ändert.“

Oft erklären wir unseren Mangel an gezeigter Liebe, Barmherzigkeit oder Gnade mit dem Fehlverhalten anderer Menschen. Auch mir passiert das: „Die Kinder waren heute anstrengend, ich bin müde und habe zu viel zu tun. Also muss ich nicht auch noch geduldig sein. Das versteht Gott doch.“

Ich möchte mir die Verse aus Psalm 119 zu Herzen nehmen. Ich will Gottes Gebote halten! Ich will mich so verhalten, wie Gott es möchte. Unabhängig von den Umständen. Unabhängig davon, ob mein Gegenüber das auch tut oder nicht.

Sei gesegnet

Melanie

Bibellesen macht klug

Einen gesegneten Samstag!

Bist du weise? Klugheit, Einsicht, Weisheit – das ist ein hohes Gut. Dabei geht es nicht um Schulabschluss und Karriere. Es geht darum, im Leben gut klarzukommen. Weise Entscheidungen zu treffen. Mit anderen Menschen umgehen zu können. Zu wissen, was wann dran ist. Und vieles mehr.

Aber wie erlangt man solche Lebensweisheit? Gestern entdeckten wir im Psalm 119 die Antwort darauf:

„Du machst mich mit deinem Gebot weiser, als meine Feinde sind; denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich habe mehr Einsicht als alle meine Lehrer; denn über deine Zeugnisse sinne ich nach. Ich bin klüger als die Alten; denn ich halte deine Befehle. Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege.“ (Psalm 119,98-100.104)

Der Schreiber des Psalms erklärt, dass Gott ihn weise und klug macht, wenn er sich mit seinem Wort beschäftigt und danach lebt. Das gilt für alle Menschen!

Bibellesen und Gottes Anweisungen zu befolgen ist nicht nur gut, um Gott näher kennenzulernen und die Beziehung zu ihm zu vertiefen. Es hilft uns auch im alltäglichen Leben weiter. Wenn wir gelernt haben, auf Gott zu hören, können wir leichter weise Entscheidungen treffen als Menschen, die ohne Gott ihren Weg gehen.

Ich möchte gute Entscheidungen treffen, für mich und meine Familie. Ich möchte weise sein in meiner Lebens-, Alltags- und Freizeitgestaltung. Dazu brauche ich Gott. Das ist ein Grund mehr, die Bibel zu lesen, darüber nachzudenken und danach zu leben!

Sei gesegnet

Melanie

Freude an Gottes Gesetz

Einen gesegneten Samstag!

„Deine Gesetze machen mich glücklich; nie werde ich dein Wort vergessen.“ (Psalm 119,16)

Mein Mann und ich lesen gerade Psalm 119. Es ist der längste Psalm in der Bibel – mit 176 Versen. Und es geht alle 176 Verse lang um Gottes Wort. Der Schreiber ist absolut begeistert davon.

Wenn ich an das Wort Gottes denke, denke ich oft vor allem an die vielen Zusagen Gottes. Daran, dass in der Bibel steht, wie sehr Gott mich liebt, dass er gute Pläne für mich hat. Ich denke an seine Verheißungen und Ermutigungen.

In diesem Psalm werden für das Wort Gottes allerdings ganz andere Begriffe verwendet: Gesetz, Gebote, Mahnungen, Vorschriften, Weisungen, … Solche Begriffe haben für uns in der Regel eher einen negativen Charakter. Wir mögen es nicht, wenn uns jemand sagt, was wir tun sollen. Und doch ist der Schreiber dieses Psalms genau davon begeistert. Er liebt nicht nur Gottes Verheißungen und Ermutigungen, sondern auch seine Gebote. Er freut sich, dass Gott ihm eine konkrete Anleitung für sein Leben gegeben hat. Dass Gott ihm sagt, was richtig und falsch ist. Dass Gott ihm seinen Willen offenbart.

Wie ist das bei dir? Freust du dich an Gottes Geboten und Anweisungen für dein Leben? Oder möchtest du in deinem Christsein eigentlich einfach nur die Liebe Gottes genießen?

Ich entdecke immer mehr, wie wunderbar, spannend, hilfreich und gut Gottes gesamtes Wort ist – die Ermutigungen, Zusagen, Verheißungen, aber auch seine Gebote und Anweisungen. Das eine kann man nicht vom anderen trennen.

„Öffne mir die Augen, damit ich erkenne, welche Wunder dein Gesetz enthält!“ (Psalm 119,18)

Seid gesegnet

Melanie

Ein Opfer für die Sünde

Einen gesegneten Samstag!

Gott ist heilig. Gott kann in seiner Gegenwart keine Sünde dulden, also keine Taten, Worte oder Gedanken, die nicht Gottes Willen entsprechen. Das Problem ist, dass kein Mensch Gottes Maßstäben gerecht werden kann. Wir alle tun, sagen oder denken Dinge, die Gott nicht gefallen. Oder wir geben Gott nicht den Raum in unserem Leben, der ihm zusteht. Auch das ist Sünde. Trotzdem möchte Gott jeden einzelnen von uns als sein Kind annehmen. Zur Zeit des sogenannten Alten Testaments gab es deshalb konkrete Anweisungen, durch welche Tieropfer die Menschen von ihren Sünden rein werden konnten. Nur so konnten sie vor Gott bestehen.

Ich stelle mir dieses ständige Opfer-bringen-müssen von damals recht mühsam vor. Und doch merke auch ich, wie ich mich immer wieder anders verhalte, als Gott das von mir möchte. Da schimpfe ich unnötig rum; da verurteile ich andere Menschen; da habe ich keine Zeit für Gott. Das hört sich nach Kleinigkeiten an. Aber es sind Bereiche, in denen ich Gottes Maßstäben nicht gerecht werde. Wie dankbar kann ich sein, dass Gott vor rund 2000 Jahren eine andere, dauerhafte Lösung für das Sündenproblem geschaffen hat. Da ist nämlich Jesus als unser Opferlamm gestorben und hat alle unsere Sünden auf sich genommen. Dadurch können wir dauerhaft vor Gott rein werden, ohne immer wieder neu ein Tieropfer bringen zu müssen:

„Wie viel mehr wird das Blut von Jesus Christus uns innerlich erneuern und von unseren Sünden reinwaschen! Erfüllt von Gottes ewigem Geist hat er sich selbst für uns als fehlerloses Opfer Gott dargebracht. Darum sind unsere Sünden vergeben, die letztlich nur zum Tod führen, und unser Gewissen ist gereinigt. Jetzt sind wir frei, dem lebendigen Gott zu dienen.“ (Hebräer 9,14)

Ich wünsche dir, dass du dieses Opfer von Jesus annimmst und dich von Gott reinwaschen lässt! Dann kannst du als Kind Gottes mit ihm leben!

Sei gesegnet!

Melanie