Einen gesegneten Samstag!
Henoch ist ein großes Vorbild für mich. Wir lesen fast nichts über ihn in der Bibel, aber das Wenige ist ausschlaggebend:
„Henoch wandelte mit Gott.“ (1. Mose 5,22)
Henoch lebte in enger Verbindung mit Gott. Wie das konkret aussah, wissen wir nicht. Aber es muss etwas besonderes gewesen sein, damit es extra so in der Bibel erwähnt wird.
Auch andere Menschen bekommen in der Bibel besondere Auszeichnungen:
Abraham wird „ein Freund Gottes“ genannt. (Jakobus 2,23)
David ist „ein Mann nach dem Herzen Gottes“. (Apostelgeschichte 13,22)
Wie macht man das? Wie wandelt man mit Gott oder wird ein Freund Gottes? Ich glaube, alles steht und fällt damit, wie eng meine Beziehung zu Gott ist. Wenn ich nur ab und zu mal an Gott denke und ansonsten mein eigenes Leben lebe und meine eigenen Entscheidungen treffe, wandle ich nicht wirklich mit Gott. Da hilft auch kein Gottesdienst, kein Bibelleseplan und keine Gebetsliste. Mit Gott wandeln bedeutet, im Alltag mit ihm in Verbindung sein, mich von ihm leiten lassen, auf ihn hören, mit ihm reden. Es ist eine Lebensausrichtung. Es ist ein Lebensziel.
Ich wünsche mir, dass Gott auch von mir sagen kann: Melanie wandelte mit Gott. Und ich glaube, Gott wünscht sich das auch. Er möchte mir sogar dabei helfen!
Setz doch mal deinen eigenen Namen mal ein:
___________ wandelte mit Gott.
___________ ist ein Freund / eine Freundin Gottes.
___________ ist ein Mann / eine Frau nach dem Herzen Gottes.
Wie klingt das für dich? Möchtest du das? Dann lass dich drauf ein. Bitte Gott, dich in diese enge Beziehung zu ihm zu führen.
Sei gesegnet
Melanie
