Gott ändert sich nicht

Einen gesegneten Samstag!

Ich lese die Bibel gerade von vorne bis hinten der Reihe nach durch. Gerade bin ich bei Maleachi, dem letzten Buch des Alten Testaments. Ich freue mich sehr auf das Lesen des Neuen Testaments. Die Geschichten sind mir vertrauter. Vieles verstehe ich besser. Vieles liegt mir einfach näher. Im Neuen Testament lesen wir von Jesus, der vom Reich Gottes erzählt, Menschen heilt und sein Leben für uns gibt. Im Alten Testament lesen wir von Gottes Geboten, vom Volk Israel, von Krieg, von Gericht.

Manchmal scheint es, als sei der Gott des Neuen Testaments ein anderer als der des Alten. Viel liebevoller, gnädiger, geduldiger. Ist das so? Hat Gott sich geändert? Nein! Gott ist immer noch derselbe. Das bestätigt die Bibel vielfach, z. B. auch im letzten Buch des Alten Testaments, das ich gerade lese:

„Ich, der HERR, wandle mich nicht.“ (Maleachi 3,6)

Gott ändert sich nicht. Gott hat sich nicht nach 4000 Jahren Menschengeschichte plötzlich überlegt, dass sein Weg mit dem Volk Israel falsch war und er jetzt doch lieber Jesus schickt. Gott hat nicht plötzlich bereut, dass er den Menschen Gebote gegeben hat, und entschieden, dass sie die nicht halten müssen, weil Jesus ja sowieso ihre Sünden vergibt. Der erste und der zweite Teil der Bibel gehören zusammen. Gottes Geschichte mit Israel, die Gebote, Jesus, sein Wirken in der Gemeinde – alles gehört zusammen. All das zeigt uns, wie Gott ist und wie er handelt. Beide Teile der Bibel sind gültig und wichtig.

Gott ändert sich nicht.

Ich möchte Gott von der ganzen Bibel her verstehen. Ich möchte Gott ganz begreifen und mich nicht nur auf die Eigenschaften Gottes konzentrieren, die mir besonders gefallen. Von daher werde ich weiterhin die ganze Bibel lesen.

Seid gesegnet

Melanie

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