Einen gesegneten Samstag!
Machst du dir manchmal Sorgen? Vielleicht ums Geld? Vielleicht um Sicherheit und Stabilität? Ich mache mir meist eher Sorgen um unsere Kinder mit ihren ganz verschiedenen Baustellen. Sorgen hat wohl jeder Mensch.
Letztes Wochenende wies jemand mich auf Philipper 4,6-7 hin:
„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus.“
Ich muss und soll mir keine Sorgen machen. Ich soll stattdessen zu Gott beten, ja, ihn um Hilfe anflehen. Das ist mehr als ein tägliches Routine-Gebet: „Herr, segne auch meine Kinder.“ Es bedeutet, mein Herz so richtig vor meinem himmlischen Papa auszuschütten. In Gebet und Flehen. Wie ein Kind, das seinen Vater um Hilfe anbettelt, weil es wieder mal etwas alleine nicht schafft. Gott freut sich, wenn wir mit unseren Sorgen zu ihm kommen.
Und dann steht da noch was von danken, und zwar in direktem Zusammenhang: „lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.“ Meistens stellen wir uns eher diese Reihenfolge vor: Gebet – Gebetserhörung – Dank. Hier steht aber: Gebet und Dank – Frieden.
So möchte ich es mehr und mehr tun. Wenn mich etwas bedrückt, ich mir Sorgen mache, möchte ich es an Gott abgeben. Ich muss mir gar nicht selbst den Kopf zerbrechen. Gott ist doch da und kümmert sich! Und ich möchte Gott gleichzeitig danken. Ich weiß zwar noch nicht, wie das Ergebnis aussieht, wann und wie er mein Gebet erhört. Aber ich weiß, dass er sich kümmert. Das reicht. Dadurch kann ich Frieden über diese Angelegenheit haben.
„Papa, du siehst meine Sorge um …. Übernimm du und kümmere dich drum. Ich danke dir von ganzem Herzen dafür. Ich liebe dich!“
Sei gesegnet
Melanie
