Einen gesegneten Samstag!
Am Anfang der Bibel lesen wir, wie Kain seinen Bruder Abel umbringt. Die Folge ist, dass Kain von Gott getrennt leben muss:
„Dann verließ Kain die Nähe des HERRN.“ (1. Mose 4,16)
Kain sündigt und diese Sünde steht zwischen ihm und Gott. Dieses Prinzip gilt auch heute noch. Nun, Mord ist ja auch eine ziemlich schlimme Sache … Gilt das auch für „kleine“ Alltagssünden? Kleine Lügen, ein böses Wort, negative Gedanken? Heißt es deswegen dann: „Dann verließ Melanie die Nähe des Herrn.“?
Im Kapitel zuvor sündigen Kains Eltern Adam und Eva, indem sie eine Frucht essen, die Gott ihnen verboten hatte. Die Folge ist ebenfalls, dass sie aus der engen Gemeinschaft mit Gott fort müssen:
„Darum schickte er ihn aus dem Garten Eden fort.“ (1. Mose 3,23)
Das war hart. Die Frucht essen war doch im Grunde nur wie Süßigkeiten stibitzen! Und doch bestraft Gott Adam und Eva für diese scheinbar kleine Sünde. Sie müssen den Garten Eden verlassen. Die enge Beziehung zu Gott ist vorbei.
Gott möchte, dass wir ihm gehorchen. In kleinen und großen Dingen. Jeglicher Ungehorsam Gott gegenüber steht zwischen Gott und uns.
Wie dankbar bin ich, dass Gott seinen Sohn Jesus geschickt hat, der am Kreuz für all unsere Sünden bezahlt hat. Durch ihn können wir wieder in die Gemeinschaft mit Gott kommen, wieder eine Beziehung zu ihm haben. Aber das ist kein Automatismus. Egal welche Sünde zwischen Gott und uns steht: wir müssen bewusst die Vergebung durch Jesus in Anspruch nehmen, damit die Beziehung mit Gott wieder hergestellt wird.
Sei gesegnet
Melanie
