Tatkräftige Liebe

Einen gesegneten Samstag!

In der Bibel finden wir an vielen verschiedenen Stellen das Gebot Gottes, einander zu lieben.

„Und so lautet Gottes Gebot: Wir sollen an seinen Sohn Jesus Christus glauben und einander so lieben, wie Christus es uns aufgetragen hat.“ (1. Johannes 3,23)

Was bedeutet es, einander zu lieben? Muss ich tatsächlich allen Menschen gegenüber positive Gefühle haben? Meine Gefühle kann ich nicht immer steuern. Wie sieht diese Nächstenliebe aus? Im Johannesbrief heißt es auch:

„Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit.“ (1. Johannes 3,18)

Wir sollen nicht mit leeren Worten lieben, sondern mit Taten. Es geht also gar nicht um Gefühle. Auch nicht um nette Worte. Das befreit mich. Nächstenliebe ist ganz praktisch. Es ist die Entscheidung, dem anderen Gutes zu tun. Menschen zu helfen. Für andere Menschen ein Segen zu sein. Und das kann ich unabhängig davon, ob ich nette Gefühle dem anderen gegenüber habe oder nicht.

Häufig ist mir gar nicht bewusst, dass es tatsächlich ein Gebot Gottes ist, anderen Gutes zu tun. Wenn ich anderen Menschen dadurch Liebe zeige, gehorche ich Gott. Das können Familienangehörige sein, Freunde, Bekannte, Nachbarn, aber auch Fremde in der Stadt, an der Kasse im Supermarkt oder in anderen Ländern.

Ich möchte immer mehr lernen, andere zu lieben, wie Gott das von mir möchte. Mit Taten.

Seid gesegnet

Melanie

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