Meine Pläne vs. Gottes Pläne

Einen gesegneten Samstag!

„Nun zu euch, die mit großen Worten ankündigen: ‚Heute oder morgen wollen wir in diese oder jene Stadt reisen. […]‘ Ihr wisst ja noch nicht einmal, was morgen sein wird! […] Darum sollt ihr lieber sagen: ‚Wenn der Herr will, werden wir dann noch leben und wollen dieses oder jenes tun.‘ (Jakobus 4,13-15)

Wir Menschen planen gerne. Und das ist gut. Gott hat uns Verantwortung für unser Leben gegeben und wir müssen überlegen, was wir wann machen wollen und wie wir Dinge in die Hand nehmen wollen. Aber wir dürfen eins nicht vergessen: Wir können zwar Pläne machen, aber wir wissen nicht, was morgen sein wird. Vielleicht klappt alles so, wie wir uns das vorstellen. Vielleicht auch nicht.

Zweimal hat uns als Familie in letzter Zeit ein kaputtes Auto einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten unsere Pläne ändern. In beiden Fällen kamen wir zu dem Schluss, dass Gott in der Situation wollte, dass wir zu Hause blieben. Wir konnten das entspannt annehmen und genossen die Zeit zu Hause. (Ich ärgerte mich nur darüber, dass Gott erst unser Auto kaputt machen musste, damit wir ihn verstehen. Hätten wir vorher sein Reden zu unseren Herzen wahrgenommen und verstanden, wäre das billiger gewesen.)

Manchmal ärgert es mich auch, wenn Gott meine Pläne durchkreuzt. Dann denke ich auch weiterhin, dass mein Plan eigentlich der bessere gewesen wäre. Da muss ich wohl noch etwas lernen.

Gott steht über allem. Im Gegensatz zu uns weiß er, was morgen sein wird. Und er weiß, was wir brauchen. Von daher ist es viel sinnvoller, ihn in unsere großen und kleinen Pläne mit einzubeziehen. Wir dürfen und sollen Pläne machen! Aber wir müssen flexibel bleiben, auf Gottes Stimme hören, uns von Gott durch sein Reden oder die Umstände korrigieren lassen und unsere Pläne bei Bedarf anpassen.

Ich möchte meine Pläne mit Gott machen: „Wenn mein Papa im Himmel will, werde ich dieses oder jenes tun.“

Seid gesegnet

Melanie

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