Reicht ein Dankeschön?

Einen gesegneten Samstag!

Freundschaften beruhen oft auf Geben und Nehmen. Jemand tut mir einen Gefallen. Ich bedanke mich. Andermal tue ich ihm einen Gefallen. Und er sagt Danke. Das ist selbstverständlich. Wenn jemand immer nur nimmt, aber niemals gibt, stimmt etwas nicht. Da reicht es auch nicht, wenn er regelmäßig „Danke“ sagt.

Wie ist das bei Gott? Gott tut so vieles für uns. Aber reicht es, Gott einfach regelmäßig Danke zu sagen? Oder erwartet auch er eine Art Gegenleistung von uns – wie beim Geben und Nehmen in menschlichen Beziehungen?

Gott hatte das Volk Israel auf spektakuläre Art und Weise aus Ägypten befreit. Er hatte sie durch die Wüste geführt. Er hatte sie versorgt und viele Wunder getan. Nun wollte er ihnen ihr eigenes Land geben. Es gab viel Grund Gott Danke zu sagen. Das taten die Israeliten sicher auch. Mose aber erklärte:

„Nun, ihr Israeliten! Was verlangt der HERR, euer Gott, von euch? Nichts anderes, als dass ihr ihn achtet und immer seinen Wegen folgt, dass ihr ihn liebt und ihm von ganzem Herzen und mit aller Hingabe dient.“ (5. Mose 10,12)

Mose sagte nicht: „Und vergesst nicht, Gott immer wieder Danke zu sagen für die vielen Dinge, die er für euch getan hat!“ Der Dank war selbstverständlich. Aber ein Danke allein reichte nicht aus. Gott hatte so viel für sie getan – und er erwartete auch viel. Liebe. Hingabe. Gehorsam.

Das gleiche gilt auch für dich und mich. Gott hat alles für uns gegeben. Und er erwartet nicht nur ein Dankeschön, sondern alles. Liebe. Hingabe. Gehorsam. Uns selbst.

Seid gesegnet

Melanie

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